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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Oktober 2009: Abwrackprämie wirkt weiter
Im Oktober setzte sich der Trend zu kleineren Fahrzeugen fort - auch dies unter anderem eine Folge der staatlichen Subvention, die überwiegend für Fahrzeuge der Kleinst-, Klein- und Kompaktklasse in Anspruch genommen wurde, die zusammen 62 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen stellten. In der Folge ist auch die CO2-Emission deutlich gesunken. 13,3 Prozent der Neuzulassungen bewegten sich im letzten Monat bereits unterhalb der 120-g/km-Grenze. Der Anteil EU5-konformer Fahrzeuge stieg im Jahresverlauf von unter 17 auf über 42 Prozent. Der Dieselanteil lag bei 31,7 Prozent, der privater Zulassungen ebenfalls prämienbedingt hoch bei 61,8 Prozent.
Im Hersteller-Ranking konnten die deutschen Marken Opel (+57,6 %), Ford (+33,2 %) und VW (+30,4 %) erneut kräftig zulegen. Bei den ausländischen Autobauern hatten Nissan (+179,6 %), Škoda (+141,5 %) und Suzuki (+91,2 %) im Oktober die größten Zugewinne im Vergleich zum Vorjahresmonat. Schlecht lief es dagegen für Mitsubishi, Daihatsu und Subaru mit etwa 50 Prozent Rückgang. Auch die deutschen Premium-Marken mussten zweistellige Minuszahlen hinnehmen. Mehr als jedes dritte neue Auto (36,2 Prozent) stammte im Oktober aus dem VW-Konzern.
Am Gebrauchtwagenmarkt gab es keine größeren Auffälligkeiten. Gut 552.000 Kfz wechselten im Oktober den Halter, das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Pkw-Sparte schrieb sogar ein Minus von 6,8 Prozent. Bezogen auf das Rumpfjahr liegen die Zahlen aber knapp auf dem 2008er-Niveau. Während es neue Lkw am Markt schwer haben, läuft der Handel mit gebrauchten Nutzfahrzeugen besser.
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