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Fünf Jahre Bauzeit und 75 Mio. Euro Kosten veranschlagt
Autobahnkreuz Aachen: Umbau auf bis zu 17 Fahrspuren
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| Bis zu 17 Spuren: Umbau | Straßen.NRW |
| des Autobahnkreuzes Aachen | |
Die Arbeiten sind auf fünf Jahre terminiert und sollen 75 Millionen Euro kosten, die unter anderem aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung stammen. Mehr als acht Kilometer Autobahn werden dabei neu gestaltet. Die Maßnahme wird notwendig, weil die Verkehrsbelastung Prognosen zufolge von aktuell bereits täglich 140.000 Fahrzeugen bis zum Jahr 2020 auf 200.000 Fahrzeuge wachsen wird.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen im Autobahnkreuz Aachen werden auf der A4 zwischen Aachen und Köln durchgängig sechs Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig werden nach den Worten von Verkehrsminister Lutz Lienenkämper die stärksten "Abbiegebeziehungen" im Kreuz entflechtet. Dies komme dem grenzüberschreitenden Verkehr und dem zusammenwachsenden Europa zu Gute.
Der Umbau des Autobahnkreuzes - unter ständig rollendem Verkehr - gilt als wichtigstes Verkehrsinfrastrukturprojekt in der Region. Für die planenden Ingenieure bedeuteten vor allem die teils beengten Platzverhältnisse eine Herausforderung. Vier Bauwerke des Autobahnkreuzes werden neu gebaut, fünf werden erneuert, darunter auch das große Zentralbauwerk A44/A4. Hier wird die A44 auf neun Fahrspuren mit einer Breite von 51 Metern wachsen, die A4 auf zwölf Fahrspuren mit einer Breite von fast 72 Metern. Weiter westlich werden den Plänen zufolge sogar 17 Fahrbahnen nebeneinander existieren.












