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Ein gutes Drittel ist nicht gut genug
Sommerreifen-Test 2009: ADAC testet 35 Pneus in zwei Größen
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| Reifenwechsel im Akkord: | ADAC |
| ADAC-Sommerreifentest (Archivbild) | |
Testsieger im Format 185/60 R 14 H wurde der Fulda "Carat Progresso", während der Michelin "Primacy HP" in der Größe 205/55 R 16 W dominierte. Der mitgetestete, gleich große Goodyear OptiGrip erzielte zwar noch bessere Werte, konnte aber wegen der niedrigeren Einstufung bei der Geschwindigkeit ("V") nicht mit den W-Reifen zusammen gewertet werden. Weitere elf Reifen erreichten im Test das ADAC-Prädikat "besonders empfehlenswert". Details zeigen die nachfolgenden Übersichten:
Um einen Spitzenplatz im ADAC-Reifentest zu erhalten, kommt es darauf an, in möglichst allen Testdisziplinen gute Werte zu zeigen und in keiner einzigen schwach abzuschneiden. Aktuell spielt der Rollwiderstand der Reifen aus Umwelt- und Kostengründen eine große Rolle. Je niedriger der Rollwiderstand, desto geringer der Verbrauch. Darunter leiden jedoch meist die Nässeeigenschaften und der Bremsweg. Deshalb haben in den vergangenen Jahren einige Pneus von Michelin eher weniger gut abgeschnitten, weil sie zu extrem auf einen niedrigen Rollwiderstand hin getrimmt wurden. Anders in diesem Jahr: Zwar liegt der französische Hersteller in der Nasswertung nicht an der Spitze, konnte hier aber aufholen - genug für einen ersten und einen zweiten Platz.
Der Preis kann nicht zwangsläufig als Maß für die Qualität gelten. So sind die beiden Testsieger schon für 44 (Fulda) bzw. 98 Euro (Michelin Primacy HP) zu haben. Die Preisspannen im Reifenhandel bewegen sich laut ADAC bei über 60 Prozent.












