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Viel Weizen, wenig Spreu: Nur Billigprodukte nicht empfehlenswert
Sommerreifen-Test 2008: ADAC prüft 37 Pneus in zwei Größen
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| Reifenwechsel im Akkord: | ADAC |
| ADAC-Sommerreifen-Test 2008 | |
Das Prädikat "besonders empfehlenswert" erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten. Nur ein "empfehlenswert" gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Seine Bestnoten im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß konnten über die schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht hinwegtäuschen. Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Dort, wo die Testsieger nach einer Vollbremsung schon stehen, hatte das Wanli-bereifte Fahrzeug noch eine Restgeschwindigkeit von 48 km/h - ein Unterschied, der über Leben und Tod entscheiden kann, wenn etwa ein Kind vors Auto rennt.
In der kleineren Reifendimension (175/65 R 14 T) heißen die Sieger Pirelli Cinturato P4, Continental EcoContact 3, Fulda EcoControl und Kumho Solus KH17. Der Pirelli knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des Vorgängermodells P3000 an. Rasant aufgeholt haben die Koreaner: War der alte Kumho KH15 in früheren Tests "nicht empfehlenswert", steht der Solus KH17 jetzt mit an der Spitze. Auch der ebenfalls neue Yokohama C.drive und der Maloya Crono 465t hätten sich ganz vorne platziert, wurden allerdings wegen eines höheren Verschleißes abgewertet. Am Schluss des Feldes: die Preiswert-Alternativen von Sava, Tigar und Trayal. Mangelhafte Leistungen auf Nässe - vor allem beim Bremsen - ließen nur ein Urteil zu: "nicht emfehlenswert".
Der ADAC hat den Test in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest durchgeführt. Genauere Ergebnisse zeigen die Tabellen im oben verlinkten pdf-Dokument.












