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26.000 Mitarbeiter an vier Standorten betroffen
BMW muss Kurzarbeit einführen
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| Der BMW-"Vierzylinder" | BMW |
| stottert derzeit (Archivbild von 2006) | |
Wegen der anhaltenden Marktschwäche würden die Instrumente zur Volumenanpassung nun punktuell um Kurzarbeit erweitert. Ziel sei es, die notwendige Kostenreduktion bei gleichzeitiger Beschäftigungssicherung darzustellen. Nach jetzigem Stand ist Kurzarbeit geplant für die Standorte Dingolfing, Regensburg, Landshut und Berlin. In Berlin ist nicht die Motorradproduktion, sondern die von Bremsscheiben für Pkw betroffen. Insgesamt sollen etwa 26.000 Mitarbeiter in den Monaten Februar und März an ausgewählten Tagen kurzarbeiten (Dingolfing 15.000, Regensburg 8.000, Landshut 2.700, Berlin 190). In den Werken München und Leipzig ist keine Kurzarbeit vorgesehen.
Das Nettoeinkommen eines Tarifmitarbeiters wird bei Kurzarbeit inklusive des Kurzarbeitergeldes mindestens 93 Prozent des üblichen Niveaus betragen.
BMW-Personalvorstand Harald Krüger sagte, er sei davon überzeugt, dass man nicht zuletzt durch diese Maßnahmen auch aus der derzeit schwierigen Situation gestärkt hervorgehen werde. "Die hochqualifizierten Mitarbeiter, die wir heute halten können, sind ein maßgeblicher Wettbewerbsvorteil von morgen."












