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Mit Start-Stopp-System 5,7 Liter Verbrauch / Weitere Spar-Motoren angekündigt
Toyota Auris erhält sparsameren Basis-Benziner
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| Basisbenziner künftig mit | Toyota |
| 5,7 Liter Verbrauch: Toyota Auris | |
Erstes konkretes Projekt ist ein neuer Motor für den Auris. Der Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum und 101 PS ersetzt den bisherigen 1,4-Liter mit 97 PS. Das Drehmoment beträgt maximal 132 Newtonmeter bei 3.800 Umdrehungen gegenüber 130 Nm bei 4.600 Touren beim Vorgänger - es bleibt ein Brot-und-Butter-Motor. Der eigentliche Fortschritt liegt aber auch nicht in der Performance, sondern im Verbrauch: 17 Prozent weniger werden es so sein, so die Ansage - umgerechnet gut 5,7 Liter im Norm-Mittel. Für Benziner ist das ein sehr guter, wenn auch nicht herausragend toller Wert - ein VW Golf 1,6 mit 102 PS kommt vergleichsweise auf 7,1 Liter, ein 1,4 TSI (122 PS) mit DSG auf 6,0.
Die Verbrauchseinsparungen gehen auf eine ganze Reihe von Details zurück. So ist der Motor deutlich kompakter und leichter als der Vorgänger - er baut nicht größer als ein 1,0-Liter-Dreizylinders. Neu entwickelte, leichtere Kolben mit kleineren Flächen sorgen für weniger innermotorische Reibung, glattere Wände und größere Winkel reduzieren die Turbulenzen im Ansaugtrakt.
Auch ein neues Lademanagement trägt zur Effizienz des Antriebs bei. Strom für das Bordnetz wird vorwiegend im Schubbetrieb oder beim Bremsen erzeugt, um die durch den Generator verursachte Belastung des Motors zu verringern. Das nunmehr über sechs Gänge verfügende Getriebe ist ebenfalls kompakter und weist weniger Reibungsverluste auf. Das größte Sparpotential aber steuert - jedenfalls für den Normverbrauch und im Stadtverkehr - das serienmäßige Start-Stopp-System bei.
Der im Werk Deeside in Nord-Wales entwickelte und gefertigte Motor ist aber nur die Speerspitze von "Toyota Optimal Drive", das auf der "Kaizen"-Tradition der ständigen Verbesserung aufbaut. Innerhalb nur eines Jahres sollen 80 Prozent aller Toyota-Fahrzeuge mit dieser Technologie ausgerüstet sein, sprich: sparsamer werden. Man darf gespannt sein.












