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Samstag, 28. Mai 2022,
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Leichte optische Retuschen im Sandero-Stil / Bremsassistent serienmäßig

Dacia Logan MCV: Kleines Facelift

Siehe Bildunterschrift
Bild anklicken für Großansicht Facelift:
Dacia Logan MCV
Renault
Nach dem Debüt des Sandero und der optischen Angleichung der Logan-Limousine hat Dacia zum Pariser Salon erwartungsgemäß auch den Kombi alias MCV überarbeitet. Außer etwas optischem Feinschliff tut sich nichts – auch nicht beim Preis. Der neue Jahrgang gibt sich optisch insbesondere an der neu gezeichneten Frontpartie zu erkennen. So gibt es einen breiteren, weniger dreiecksförmigen Kühlergrill mit dem neuen Markenlogo und großer Chromleiste oben, der im Wesentlichen dem Sandero entspricht.

Die Frontschürze formt ihre "Mundwinkel" nach oben zu einem Lächeln und ist optisch stärker dreigeteilt. Ob sie, wie auf den ersten Fotos, in allen Ausstattungslinien komplett lackiert ist, bleibt abzuwarten. Dazu kommt ein neues Innenleben der etwas größeren Scheinwerfer.

Das Heck prägt ebenfalls ein neuer Stoßfänger mit integrierten, stärker horizontal geformten und tiefer angesetzten Rückstrahlern. Auch wenn das neue Bauteil schlanker aussieht als bisher, ist es de facto genau andersherum: Der Logan MCV wächst am Heck um zwei Zentimeter auf jetzt 4,47 Meter. Außerdem gibt es neue Radkappen und diverse neue Metallic-Außenlackierungen.

Das Interieur geht künftig zwei verschiedene Wege: Im Basismodell und in der mittleren Ausstattungslinie bleibt alles beim Alten, während im Topmodell "Lauréate" der schönere und besser gepolsterte Instrumententräger und die Mittelkonsole aus dem Sandero Einzug halten. Außerdem ist hier das Lenkrad künftig höhenverstellbar und die hintere mittlere Kopfstütze sowie die in der optionalen dritten Sitzreihe sind im Hinblick auf eine bessere Sicht nach hinten anders geformt.

In punkto Technik ist nur ein nun serienmäßig vorhandener Bremsassistent zu vermelden, dieser aber in allen Niveaus. Zudem sinkt der Normverbrauch des 87-PS-Benziners leicht um 0,2 auf 7,6 Liter (Siebensitzer: 7,8). ESP, Kopfairbags und Rußfilter bleiben Fehlanzeige.

Das, was die Dacia-Kundschaft am meisten interessiert, nämlich der Preis, steht im Einzelnen noch nicht konkret fest. Es soll aber nur bei einzelnen Versionen einen leichten Aufschlag geben. So dürfte das Basismodell auch weiterhin für 8.400 Euro zu haben sein, womit der geräumige Kombi seine Ausnahmestellung verteidigt. Selbst das empfehlenswerte mittlere Ausstattungsniveau mit dem etwas stärkeren Benziner wird wohl unter 10.500 Euro bleiben. Und drei Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer gibt's wie bisher obendrauf.
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text  Hanno S. Ritter
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