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Neuauflage wird etwas stärker, etwas auffälliger und etwas sparsamer
VW Golf GTI: Erste Infos, erste Bilder
Jetzt also rollt bereits Generation sechs an, die den beim "Fünfer" eingeschlagenen Weg "back to the roots" fortsetzt: Sportlicher Auftritt, entsprechende Fahrleistungen. Für ersteres sorgen die typischen GTI-Insignien, zuvorderst die rote Umrandung des Kühlergrills mit seinem Wabengitter. Rot lackiert sind auch die vorderen Bremssättel.
Dazu gibt es natürlich eine größere, bulligere Frontschürze, deren wesentliches Erkennungsmerkmal die nun vertikal angeordneten Nebelleuchten sind. Im übrigen aber folgt die Frontgestaltung der aktuellen VW-Linie, die das Waagrechte betont: Die Abkehr vom bisherigen "Lätzchengrill" lässt das Auto optisch viel präsenter wirken. Dazu trägt auch die leicht veränderten Karosserie-Maße bei: Die Höhe sinkt um drei Zentimeter auf 1,47 Meter, während die Breite um zwei Zentimeter auf 1,78 Meter zulegt. Die Länge bleibt wie bis auf wenige Millimeter unverändert.
Das Fahrwerk kauert sich 22 Millimeter (bisher: 15) näher an den Asphalt als bei den "zivileren" Golfs, den Kontakt zur Straße vermitteln weiterhin 225er-Reifen auf 17-Zoll-Rädern im typischen Fünfloch-Design. Das Heck ziert ein vergrößerter Dachkantenspoiler; neu ist die Auspuffanlage innerhalb des schwarz angedeuteten Diffusors mit jeweils einem Solo-Endrohr links und rechts. Die in manchen Medien als Fakt behaupteten LED-Rückleuchten trägt der GTI jedoch augenscheinlich nicht.
Im Interieur fällt das Auge wiederum auf das GTI-typische Karomuster auf den Sitzen sowie auf spezielle Dekorleisten, das unten abgeflachte Sportlenkrad und den Tacho mit 280-km/h-Skala.
Ganz so schnell ist der GTI aber natürlich nicht: 239 km/h sind jetzt machbar, vier mehr als bisher. Die Angabe für den Standardsprint lautet unverändert 7,2 Sekunden. Unter der Haube sitzt denn auch im Prinzip der gleiche, Turbo-befeuerte Zweiliter-Direkteinspritzer wie bisher. Neu sind einerseits eine kleine Leistungssteigerung um zehn auf nun 210 PS, vor allem aber ein neuer Verbrauchswert: 7,5 statt 8,0 Liter sind versprochen. Das Drehmoment bleibt konstant bei 280 Newtonmeter ab 1.800 Touren.
Neu abgestimmt hat VW Federn, Dämpfer und die hinteren Stabilisatoren. Optional ist auch die adaptive Fahrwerksregelung DCC bestellbar. In den Handel kommt der schnelle "WOBber" im Frühjahr 2009; die Preise dürften nicht wesentlich steigen. Zwischen 26.000 und 26.500 Euro geht's los.












