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Freitag, 1. Juli 2022,
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»BlueEfficiency Prime Edition« mit 204 PS und 5,2 Litern Normverbrauch

Mercedes C 250 CDI: Sondermodell mit neuem Diesel

Siehe Bildunterschrift
204 PS, 5,2 Liter Verbrauch: Daimler
Mercedes C 250 CDI BlueEfficiency
Mercedes wird den neuen Vierzylinder-Dieselmotor in einer limitierten Sonderserie der C-Klasse einführen. Der C 250 CDI BlueEfficiency "Prime Edition" ist schnell und sparsam, aber nicht günstig. Außerdem erhalten alle C-Klassen jetzt endlich die neuen, schöneren Außenspiegel. Das Aggregat ist der neue Volumenmotor von Mercedes. Er wird sowohl in C- und E-Klasse als auch im GLK, im Sprinter und später mutmaßlich selbst in M- und S-Klasse eingesetzt. Die stärkste Version leistet 204 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern - liegt also nahezu auf dem Niveau des V6-CDI (224-235 PS, 510-540 Nm).

Momentan wichtiger für viele Kunden ist der Kraftstoffverbrauch, den Mercedes für die C-Klasse nun mit 5,2 Litern beziffert - allerdings beschränkt auf das besonders sparsame "BlueEfficiency"-Modell. Gegenüber dem 320 CDI sind das fast zwei Liter weniger, gegenüber dem bisherigen Vierzylinder mit 170 PS ergibt sich ein Sparpotential von rund einem Dreiviertel Liter. Interessant am Rande ist der Beschleunigungswert von 7,0 Sekunden, den der handgeschaltete Sechszylinder um 0,7 Sekunden verfehlt. 250 km/h Spitze schaffen beide.

Die "Prime Edition" verfügt zur Verbrauchsreduktion über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit Overdrive-Charakteristik, rollwiderstandsoptimierte Reifen auf 16-Zoll-Rädern und eine bedarfsgerechte Steuerung der Servolenkung. Außerdem montiert Mercedes nun bei allen C-Klassen Außenspiegel, die aerodynamisch günstiger sind und über das bei CLC, SLK und CLS längst eingeführte Pfeildesign der integrierten Blinker verfügen. Warum die Stuttgarter erst jetzt darauf kommen, gleichzeitig aber M-, GL- und R-Klasse neuerdings mit den unschönen Spiegeln im bisherigen C-Klasse-Look in die Welt schicken, bleibt offen.

Basis der Sonderedition ist die Ausstattungslinie "Avantgarde". Zu haben ist sie ausschließlich in "Obsidianschwarz", "Palladiumsilber", "Iridiumsilber" oder gegen Aufpreis in "Diamantweiß metallic". Der Preis beträgt 40.638 Euro - was zeigt, dass der Umstieg vom Sechs- auf den Vierzylinder vor allem beim Verbrauch lohnt: Der 320er ist nur rund einen Tausender teurer. Dennoch dürfte die "Prime Edition" beliebt sein, so dass Interessenten nicht zu lange warten sollten: Nur 5.000 Stück werden gebaut.
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text  Hanno S. Ritter
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