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Showcar mit Fokus auf Design
Citroën Hypnos: Hybrid-Studie für Paris
Dem bisher einzigen Bild zufolge muss man allerdings schon anderthalb Augen zudrücken, um diese Gattungen erkennen zu können. Für ein SUV ist das Auto zu niedrig, für eine Limousine zu auffällig und zu sehr dem Schrägheck-Konzept folgend - und für ein Coupé, jedenfalls für das, was man vor der CLS- und Passat-CC-Ära dafür hielt, hat der Hypnos schlicht zwei Türen zu viel.
Hauptaugenmerk galt denn auch mehr dem Design als der praktischen Serientauglichkeit: Von "Proportionen der Superlative", schwärmt der Begleittext zum Auto, was natürlich weit übertrieben ist. Bullige Radhäuser und die steile, hohe Front in Kombination mit einer flachen Windschutzscheibe und dem schmalen Fensterband sorgen aber zweifellos für Auffälligkeit. Unterstützt wird die Erscheinung durch große, sehr flache Scheinwerfer, das Panorama-Dach und markante Sicken in der Schulter- und Schwellerlinie.
Einzelne Aspekte dieser Formensprache mögen einen Ausblick auf den kommenden C4 geben, der für das Jahr 2010 erwartet wird. Dies gilt jedoch nicht für den Hypnos-Innenraum, dessen farbenfrohe Umsetzung ausweislich des ersten Fotos so weit von der Normalität entfernt ist, dass man sich fragt, wie ausgiebig die Hypnose-Sitzungen der Designer waren.
Handfester wird es unter der Haube: Dort arbeitet das von PSA (Peugeot Citroën) seit langem verfolgte Hybrid-Konzept mit einem Diesel als Verbrennungsmotor. Als Leistung nennen die Franzosen 200 PS, wobei offen bleibt, ob die Gesamtleistung oder jene des Diesels gemeint ist. Der Verbrauch von 4,5 Litern ist nicht schlecht - dürfte aber im nächsten C4 niemanden mehr vom Hocker reißen. Von Kompaktklasse und Hybrid wird man dann die 3 vor dem Komma erwarten.












