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»Edition 2009« ausstattungsbereinigt teurer als identisches Grundmodell
VW bringt neues Eos-Sondermodell (aktualisiert)
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| Neues Sondermodell | Volkswagen |
| ohne Sparpotential: VW Eos | |
Mehr Mehrwert gibt es Interieur, wo vorne auf beheizbaren Sportsitzen mit braunem Nappa-Lederbezug Platz genommen werden darf. Dazu kommt ein Drei-Speichen-Lederlenkrad mit Aluspange und Türverkleidungen in "Leder-Optik". Ebenfalls serienmäßig sind Klimaautomatik, Tempomat, das neue Radiosystem "RCD 510" mit integriertem CD-Wechsler sowie die Parksensoren hinten mit optischer Anzeige im farbigen Radio-Display. Es handelt sich faktisch um das sogenannte "Komfortpaket Leder Nappa".
Das Sondermodell lässt sich mit allen Motorisierungen kombinieren. Die Preise beginnen bei 31.525 Euro für den 122-PS-Benziner und enden bei 41.450 Euro für den V6 mit DSG.
Den Preisvorteil beziffert Volkswagen auf bis zu 1.340 Euro. Wer nachrechnet, wird auf ein deutlich schlechteres Ergebnis kommen - auch das ganz so wie bei der 2008er-Edition. Der Trick ist der gleiche: VW rechnet alle Zugaben separat extra und vergleicht dann den Sondermodell-Preis mit dem so errechneten Gesamt-Normalpreis. Offenbar bewusst unterschlagen wird dabei, dass die Extras auch im regulären Eos gebündelt als gegenüber der Einzelbestellung vergünstigtes "Komfortpaket" geordert werden können, was exakt so auch in der Preisliste steht.
So gerechnet, wird aus dem vermeintlichen Preisvorteil sogar ein Aufpreis - ein Schelm, wer Böses dabei denkt. VW hat auf Autokiste-Anfrage hierzu keine Stellung genommen.
Nachtrag, 14:30 Uhr: VW teilt nunmehr mit, auch Windschott und "Ambientepaket" seien Serie im Sondermodell, was so weder in der Preisliste noch in der Presseinfo kommuniziert wird. Das Ambientepaket umfasst Dekoreinlagen in gebürstetem Alu, Fußraumbleuchtung vorne und hinten, Textilfußmatten, Mittelarmlehne und Aluoptik für die Pedalerie. Damit errechnet sich nun nicht mehr ein Aufpreis beim Sondermodell, sondern ein Sparpotential von rund 300 Euro beim Basis-Benziner. An der fragwürdigen Berechnung des Preisvorteils ändert dies die Relationen, nicht aber die grundsätzliche Problematik.












