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V8-Sportwagen mit Front-Mittelmotor, Doppelkupplungsgetriebe und Falt-Hardtop
Ferrari California: Viel Neues aus Maranello
Für den Vortrieb sorgt ein Achtzylinder mit Direkteinspritzung, der aus 4,3 Litern Hubraum 460 PS bei 7.500 Umdrehungen entwickelt. V8 klingt für Ferrari-Fans nach Mittelmotor-Konzept, ist hier aber nicht zutreffend. Vielmehr setzt der California, wie sonst nur die Zwölfzylinder-Modelle, auf ein weitgehend klassisches Layout mit Mittel-Frontmotor und Heckantrieb - die Kombination ist ein Novum für die Fiat-Tochter. Dies gilt ebenso für das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das - ganz klassisch - in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse sitzt. Zum Standard gehört eine Brembo-Bremsanlage mit Scheiben aus Karbon-Keramik.
Fahrleistungswerte liegen noch nicht konkret vor. Die Beschleunigung auf Tempo 100 soll aber in unter vier Sekunden gelingen, heißt es. Einen Anteil daran hat die aus dem 599 GTB Fiorano bekannte Traktionskontrolle F1-Trac. Auch die Höchstgeschwindigkeit wird ungefähr auf dem Niveau des F430 liegen - bei knapp über 300 km/h. Im übrigen lässt Ferrari wissen, dass der California einen CO2-Ausstoß von 310 Gramm pro Kilometer schaffen werde, was einerseits bedeutet, dass selbst eine Sportwagenschmiede wie die in Maranello sich der aktuellen CO2-Diskussion nicht entziehen kann - und andererseits schlicht einen Normverbrauch von 13,1 Litern ausdrückt.
Und noch ein weiteres Novum gilt es zu vermelden: Der California wird ausschließlich als Cabrio angeboten. Über den Köpfen der Passagiere spannt sich dabei kein Stoffverdeck, sondern ein klappbares Hardtop. Auch für den Innenraum verspricht die Sportwagen-Schmiede Neuheiten. Armaturenträger, Lenkrad, Sitze und Infotainment-Systeme sprechen eine modifizierte Designsprache.
Weitere Details und den Preis hält Ferrari noch unter Verschluss. Wer gehofft hatte, der neue Spross werde ein Sonderangebot, muss umdenken: Um die 170.000 Euro sind vorerst ein Anhaltspunkt.












