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Flaggschiff soll als Diesel wieder eingeführt werden
VW: Phaeton kehrt wohl in die USA zurück
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| Rückkehr auf den | Volkswagen |
| US-Markt? VW Phaeton | |
Aus Management-Kreisen will die Zeitung jedoch erfahren haben, dass die Pläne schon sehr viel konkreter sind: "Wir müssen mit dem Phaeton in Nordamerika präsent sein", sagte ein VW-Vorstand in Genf. "Sonst brauchen wir in diesem Segment gar nicht anzutreten."
Dass VW den Phaeton nicht aufgeben werde, unterstrich auch Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. "Die Marke braucht ein solches Auto", sagte Piëch. Er machte auch klar, dass VW an dem Produktionsstandort Dresden auch für eine neue Phaeton-Generation festhalten werde: "Wir würden ein solches Luxusauto nicht aus Deutschland wegverlagern", so Piëch. Wenn ein Fahrzeug so mit einer Stadt in Verbindung gebracht werde, wie der Phaeton mit Dresden, gebe es keinen Grund, etwas daran zu ändern.
Mit der Rückkehr des glücklos gestarteten VW-Oberklassemodells Phaeton auf den US-Markt wird erneut eine Entscheidung der ehemaligen VW-Führung unter Bernd Pischetsrieder und Wolfgang Bernhard rückgängig gemacht. Sie hatten das Auto 2006 in den USA vom Markt genommen.
Mittlerweile laufe der Phaeton wieder besser, sagte Winterkorn in Genf: "Wir werden in diesem Jahr 7000 Phaeton verkaufen, nach 5.500 im vergangenen Jahr." Vor allem Märkte wie Russland, China und Südostasien fragten nach dem Auto.
Winterkorn kündigte ein Facelift für den Phaeton an. Auch einen Nachfolger werde es geben. Das Auto soll in der zweiten Generation mehr Aluminiumteile enthalten, um das hohe Gewicht zu reduzieren. Künftig werden sich der VW Phaeton, der Audi A8 und die Continental-Baureihe von Bentley zahlreiche Komponenten teilen. Piëch: "Wenn sie ein Fahrzeug für 100.000 Euro und ein weiteres für 180.000 Euro verkaufen können, erlösen sie im Schnitt 140.000 Euro und verdienen gutes Geld damit." Derzeit teilen sich der VW Phaeton und der Bentley Continental GT eine Fahrzeug-Plattform.












