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Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen für U-Bahn-Tunnel notwendig
ADAC: Grundsteinlegung für die neue Zentrale
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| 2010 soll die neue | [M] ADAC |
| ADAC-Hauptverwaltung bezugsreif sein | |
Bereits im November 2006 wurde damit begonnen, die Baugrube zu erschließen. Mit der Grundsteinlegung ist jetzt auch der Weg frei für einen weiteren bedeutenden Bauabschnitt, das sogenannte U-Bahn-"Sicherungswerk": Zwei Tunnel der U-Bahn-Linien U4/U5 verlaufen direkt unter dem Baugrundstück und führen in einer Röhre vom Heimeranplatz zur Westendstraße.
Die Planungen für diesen Bauabschnitt erfolgten in enger Abstimmung mit dem städtischen U-Bahn-Referat und dauerten rund eineinhalb Jahre. Die notwendige Teil-Baugenehmigung wurde bereits im Oktober 2006 erteilt. Parallel zu den Röhren entstehen zwei Wände aus Bohrpfählen. Diese erhalten am oberen Ende Kopfbalken, die über Spannanker horizontal miteinander verbunden werden. Eine darüber liegende Betondecke sorgt für den Schutz der U-Bahn. Eine Grundwasserabsenkung verhindert ein Auftreiben der U-Bahn-Röhren während des Abtragens des darüberliegenden Erdreichs.
Das U-Bahn-Sicherungswerk wird den Planungen zufolge im Juli 2007 fertig gestellt. Dann können die Vorbereitungen für den Hochbau beginnen. Hierfür werden Gründungspfähle 25 Meter in den Boden gerammt, um später vor allem das Gewicht des 18-geschossigen Büroturmes, der nördlich der Röhre steht, aufzunehmen.
Die neue ADAC-Zentrale wird nach einem Entwurf des renommierten Berliner Architekturbüros Sauerbruch/Hutton gebaut und soll 2010 eröffnet werden. Es ersetzt die aktuell auf sechs Standorte verteilten Büros. Die Hauptverwaltung ist in einem 1973 bezogenen Haus angesiedelt, das seinerzeit für 1.000 Mitarbeiter ausgelegt war, die drei Millionen Mitglieder betreuten. Heute sind es 2.400 Mitarbeiter für über 15 Millionen Mitglieder.












