archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Kombi-Modell steht in Genf / Bis zu 1.550 Liter Laderaumvolumen
Das ist der neue VW Golf Variant
Auf dem Genfer Salon Anfang März steht das Auto nun endlich - und der erste Anblick ist sicherlich gewöhnungsbedürftig: Die Heckleuchten sind, anders als beim Kurzheck-Modell, ungeteilt ausgeführt. Das war an sich war auch beim Vorgänger so, doch ist das Leuchtenformat nun ungewöhnlich stark angewachsen. Die neuen Einheiten reichen weit ums Eck und erinnern - in Größe wie Formgebung - entfernt an den Porsche Cayenne. LED-Technik wie bei Golf Plus oder Jetta gibt es nicht; ob wenigstens der Variant wieder zwei Rückfahrleuchten erhalten hat, ist auf den ersten Fotos nicht ersichtlich.
Im übrigen bietet das Design erwartungsgemäß keine Überraschungen - weder am Vorderwagen, der weitgehend der Limousine entspricht, aber am Kühlergrill mit einem Schuss Jetta gemischt wurde, noch im Bereich des dritten Seitenfensters oder der Heckklappe. Die Länge wächst gegenüber dem Fünftürer um satte 36 und gegenüber dem Vorgänger um rund 16 Zentimeter. Das Laderaumvolumen beziffert VW auf 690 Liter in der Standard-Konfiguration und bei Beladung bis zur Gürtellinie. Bei umgeklappten Rücksitzen und dachhoher Beladung stehen bis zu 1.550 Liter zur Verfügung.
Zum Vergleich: Im Datenblatt des Golf IV Variant stehen 461 bis 1.470 Liter, ein Opel Astra (4,52 Meter) bietet zwischen 500 und 1.590 und ein Ford Focus Turnier (4,47 Meter) 482 bis 1.525 Liter. Passat-Käufer erhalten 603 bis 1.731 Liter Stauraum.
Zum Marktstart wird es nur vier Motoren geben, die allesamt bekannt sind. Die Benziner leisten 102 PS aus 1,6 Litern Hubraum und 140 PS aus 1,4 Litern (TSI), die Diesel sind mit 105 respektive 140 PS etwa gleich stark. Die Verbräuche liegen nahezu auf dem Niveau des Schrägheck-Modells, bei den Dieseln also bei 5,2 bzw. 5,6 Litern.
Preise und weitere Details liegen noch nicht vor.












