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8.400 Euro Aufpreis für 20-Zöller, Leder und Alcantara
Nissan bringt limitiertes Murano-Sondermodell
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| Teurer Sonderling: | Renault Nissan |
| Nissan Murano "Selection" | |
Im Interieur fällt das Auge auf feines Nappaleder nicht nur auf den Sitzen, sondern auch auf dem nach wie vor arg amerikanisch wirkenden Instrumententräger, den Türtafeln und der Mittelkonsole; Alcantara als Bezugsstoff für den Dachhimmel und die Sonnenblenden sorgt für ein weiteres Quäntchen Luxus. Hinsichtlich des Leders - natürlich mit farbig abgesetzten Nähten - haben Kunden die Farbtöne Cognac, Hellgrau und Anthrazit zur Auswahl.
Zu den weiteren Besonderheiten zählen zwei in Wagenfarbe lackierte vordere Abstandswarnsensoren sowie eine akustische Ansage der Außen- und Innentemperatur. Eine im Innenraum und auf dem Schlüsselanhänger eingeprägte Seriennummer soll die "Exklusivität" des jeweiligen Modells dokumentieren.
Im übrigen entspricht der "Selection" der Serie, etwa beim Allradantrieb oder dem aus dem 350Z bekannten 3,5-Liter-Sechszylinder mit 234 PS, der mit seinen 12,3 Liter Verbrauch im Mittel und einem Stadtverkehr-Normwert von 17,2 Litern wohl ein entscheidender Grund für die Zurückhaltung der Kundschaft ist: Nissan braucht hier dringend einen modernen Diesel. Die Kraftübertragung obliegt einem stufenlosen Automatikgetriebe.
Der Preis liegt mit 53.390 Euro satte 8.400 Euro über dem Serienmodell. Dort wie auch beim "Selection" sind Extras, vom Metalliclack einmal abgesehen, nicht zu haben. Auch das dürfte deutschen Kunden in dieser Preisklasse nicht eben gefallen.












