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»Attraktives Angebot, das dem Habitus der Zielgruppe entgegenkommt«
AvD-Experte fordert Geschwindigkeits-Führerschein
Der "Geschwindigkeitsführerschein" sei kein "Rasertest", sondern eher ein "attraktives Angebot, das dem Habitus der Zielgruppe" entgegenkomme: "Wir machen Dich mit den Möglichkeiten des Fahrzeugs vertraut, das Du letztlich nie ganz beherrschen kannst ... Ein intensives Training des Novizen zunächst; danach eine schnelle Runde mit einem Rennfahrer wie Walter Röhrl am Steuer."
Hintergrund der Forderung sind neue Fahrzeugmodelle wie der Bugatti EB 16.4 Veyron, der es auf über 400 Kilometer pro Stunde bringt - und der vielleicht 300 Mal gebaut werden wird, darf hinzugefügt werden. Automodelle von Porsche, Ferrari, Maserati, aber auch von VW, Renault und Opel kämen mit Geschwindigkeiten von 250 km/h und mehr auf den Markt, erläuterte Fuhr sprachlich fraglich, inhaltlich unpräzise und unvollständig.
Der "Verkehrssoziologe" weist in dem Interview auf den "Tunnelblick" hin, bei dem sich bei Hochgeschwindigkeiten "der Horizont optisch zusammenzieht". Informationen, die zu schnell hintereinander im Gehirn eintreffen, würden ausgeblendet; unterbrochene Linien verschmölzen in der Wahrnehmung zu einer durchgezogenen Linie. Eine Brückendurchfahrt werde bei Tempo 300 zum schwarzen Loch, das man tunlichst treffen sollte.
"Das ist Raumfahrt!", so Fuhr. Aha. Gut, dass man darüber gesprochen hat.











