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Mittwoch, 4. März 2026

Mäßiger Reise- und Berufsverkehr / Winterwetter kann bremsen

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 16.-18.01.2026

Trotz einigen Reiseverkehrs von Wintersportlern in Richtung Alpen wird es am kommenden Wochenende auf den Straßen nicht allzu hoch hergehen. Jedenfalls dann, wenn das Wetter mitspielt.

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Der ADAC rechnet am dritten Januar-Wochenende mit einer insgesamt entspannten Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen. Der Berufs- und Reiseverkehr ist verhältnismäßig gering und größere Stauwellen sind nicht zu erwarten. Naturgemäß kann sich dies bei winterlichen Straßenbedingungen schnell und nachhaltig ändern.

Insbesondere am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag sowie am Sonntagnachmittag sollten Wintersportler mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Richtung Alpen und bei der Rückreise rechnen.

Staugefährdete Strecken in Deutschland sind (beide Richtungen):
  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg, Passau – Linz
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe, Dresden – Görlitz
  • A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn
  • A7 Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A27 Bremen – Bremerhaven
  • A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Autobahnring München
In den Alpenländern gehören die Autobahnen am Wochenende wieder verstärkt den Wintersporturlaubern. Der ADAC erwartet jedoch keine langen und flächendeckenden Staus. Das höchste Verkehrsaufkommen wird am Samstag und Sonntag in den Vormittags- und späten Nachmittagsstunden erwartet.

In Österreich sind die West-, die Tauern-, die Inntal-Autobahn und die Fernpass-Route sowie die Bundesstraßen in Richtung der Skigebiete betroffen. In der Schweiz kann es auf der Gotthard-Route, der San-Bernardino-Route und den Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten voll werden. In Italien gilt dies für die Brennerroute sowie die Zufahrten ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau.

An den Grenzen kann es bei der Wiedereinreise zu stichprobenartigen Kontrollen kommen. Besonders betroffen sind die Autobahnübergänge Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim). Auch bei der Ausreise aus Deutschland wird teilweise kontrolliert, unter anderem an den Grenzen zu Dänemark, den Niederlanden, Frankreich und Polen. Mit Staus ist vor allem an den Übergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst zu rechnen.
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