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Modifiziertes Design, bessere Ausstattung und mehr Leistung
Mehr Sechs: Vorstellung Facelift Mazda6
Neue Sitzbezüge, eine dickere Polsterung der Armlehnen sowie die in "Chrom-Look" gehaltenen Armatureneinsätze sowie eine schwarze Umrahmung des Radios machen sich im Interieur bemerkbar. In den beiden höheren der insgesamt drei Ausstattungsstufen - "Exclusive" und "Top" - ist die Mittelkonsole zudem in "Titanium-Optik" realisiert. "Top"-Käufer erhalten außerdem Licht- und Regensensor.
Kleines, aber nettes Detail am Rande sind zusätzliche, vertikale Griffe innen an den Türen von Beifahrer und Fond - die praktische Zuziehhilfe war früher nahezu überall Standard, ist aber in den letzten Jahren oft dem Rotstift oder dem wenig sinnvollen Prinzip "function follows form" gewichen.
Auch im Bereich der Ausstattungen hat Mazda draufgelegt: So sind nun in der Basisversion elektrische Fensterheber im Fond Serie, ferner eine neue Radiogeneration mit CD-Player sowie ein einklappbarer Fahrzeugschlüssel mit Fernbedienung und Komfortschließungsfunktion, über den jetzt auch die (De-)Aktivierung des Beifahrerairbags vorgenommen werden kann.
Optional erhältlich ist ab sofort das schlüssellose Zugangs- und Startsystem "Login" sowie eine Alarmanlage, beides für die Variante "Top" im "Professional-Paket" für 620 Euro zusammengefasst. Zu der ebenfalls optional erhältlichen Lederausstattung zählt nun eine Memory-Funktion für die elektrische Sitzeinstellung; optimiert wurde schließlich das DVD-Navigationssystem mit aktualisierter Software. Es bietet nun auch TMC-Stauumfahrung und eine schnellere Rechengeschwindigkeit.
In punkto Sicherheit hat Mazda Gurtwarner auch für die Fondpassagiere integriert - so etwas bringt bekanntlich Zusatzpunkte im EuroNCAP-Crashtest. Aber auch eine insgesamt verstärkte Karosseriestruktur (Vorderrahmen, A- und B-Säulen) versprechen die Japaner.
Ein Blick auf die Motoren: Der 2,0 Liter-Benziner steigt in der Leistung um sechs auf jetzt 147 PS, der stärkere der beiden Diesel um sieben auf 143 PS, jeweils verbunden mit leicht gestiegenen Drehmoment und laut Mazda auch mit gesenkten Verbrauchswerten. Beide Diesel werden serienmäßig mit Rußfilter ausgeliefert, allerdings erst ab dem 4. Quartal 2005. Bis auf den 1,8 Liter-Benziner als motorischer Basis erhalten alle Modelle ein neu entwickeltes Sechsganggetriebe, die 2,0- und 2,3-Liter-Benziner sind auch mit einer jetzt fünfstufigen Automatik zu haben (1.510 Euro).
Die Grundpreise beginnen bei 20.350 Euro für die Stufenheck-Version "Comfort" (1,8/120 PS) und enden bei 27.870 Euro für den größeren Diesel im Kombi mit der Ausstattungslinie "Top", zu deren Komponenten auch Xenon-Licht, Bose-Soundsystem, Tempomat, CD-Wechsler, Nebelscheinwerfer und Sitzheizung gehören. ESP, sechs Airbags und manuelle Klimaanlage sind in allen Versionen Serienstandard.
Händlerpremiere ist zusammen mit dem neuen Mazda5 am Wochenende 18./19. Juni.












