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Deutschland weiterhin auf dem vorletzten Platz der alten EU-Länder
Europäische Zulassungen: Rückgang in den Sommermonaten
Nach den ersten acht Monaten des Jahres ergibt sich jetzt ein Zuwachs von noch 1,9 Prozent (EU-15: 1,7 Prozent), womit sich der Markt nach ACEA-Wertung stabilisiert hat.
Bezogen auf die einzelnen Länder konnten im Juli nur fünf Länder ein Plus vermelden (Dänemark, Luxemburg, Griechenland, Spanien und Österreich), im August schon zehn (zusätzlich Schweden, Frankreich, Belgien, Portugal und Irland). Im kumulativen Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind 13 der 18 Länder im Plus. Geringe Einbußen melden lediglich Frankreich, Deutschland, Holland, Schweden und die Schweiz, wobei Deutschland und Schweden hier mit jeweils 2,2 Prozent Minus die Spitze markieren. In den fünf wichtigsten Märkten konnte Spanien mit einem Zuwachs von 12,1 Prozent das beste Ergebnis erreichen, gefolgt von Italien mit 1,2 und Großbritannien mit 1,0 Prozent, während Frankreich und Deutschland im Minus sind.
In den neuen EU-Ländern, in der Statistik nach wie vor separat erfasst, ist das Bild weitgehend positiv: Bis auf Tschechien (minus 8,1 Prozent) weisen alle Länder ein Plus aus, teilweise sogar deutlich: 28,6, 24,9 und auch 9,4 Prozent (Lettland, Litauen, Estland) sind Werte, von denen das "alte Europa" nur träumen kann. Insgesamt schaffen die neuen Länder ein Plus von 2,2 Prozent, die EU nebst EFTA gesamt von 1,9 Prozent. Zypern und Malta werden in der Statistik nicht berücksichtigt.
Bezogen auf die Hersteller konnten wiederum vor allem die Koreaner punkten: 22,4 Prozent Zuwachs nach den ersten acht Monaten ist rekordverdächtig. Ebenfalls im Plus sind BMW, Ford, Renault, Fiat und die Japaner, mit Rückgängen müssen sich dagegen die Marken von PSA, Opel/GM, DaimlerChrysler, Volkswagen und MG/Rover abfinden.











