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Japanische und koreanische Hersteller profitieren wiederum am meisten
Europäische Zulassungen: Nur noch leichtes Plus im Mai
Bezogen auf die einzelnen Länder erreicht Portugal mit 15,2 Prozent den größten Zuwachs, gefolgt von Norwegen und Italien mit Werten ebenfalls um die zwölf Prozent. In den fünf wichtigsten Märkten konnte Italien mit einem Plus von 12,1 Prozent das beste Ergebnis erreichen, gefolgt von Spanien mit 8,9 und Frankreich mit 4,8 Prozent, während Deutschland (-7,3 %) und Großbritannien (-2,8%) ein negatives Wachstum ausweisen. Im Fünf-Monats-Vergleich schaffen noch elf Länder Zuwächse zwischen 19,7 Prozent (Dänemark) und 2,7 Prozent in Großbritannien, die übrigen vier (Frankreich, Deutschland, Holland und Schweden) müssen ein kleines Minus bis maximal vier Prozent hinnehmen. Die drei EFTA-Ländern weisen jetzt allesamt ein Plus aus, von 29,2 Prozent in Norwegen über 17,3 in Island bis zu 1,1 Prozent in der Schweiz. Deutschland steht im Vergleich der beiden Rumpf-Jahre an vorletzter Stelle der insgesamt 18 Länder.
Die ACEA-Statistik weist auch für Mai die neuen EU-Länder, die bisherigen Beitrittskandidaten, getrennt aus. Hier konnten bis auf Tschechien und Polen alle Staaten ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat erreichen, insgesamt ergibt sich dennoch ein Minus von 5,6 Prozent, das sicher auch durch vorgezogene Käufe vor dem EU-Beitritt zu erklären ist. Gegenüber den ersten fünf Monaten 2003 sind die Zulassungen in diesen Ländern aber um 9,7 Prozent gestiegen. Insoweit auffällig ist das Plus in Litauen mit 46,9 Prozent.
Bezogen auf die Hersteller hatten auch im Mai vor allem Japaner und Koreaner Grund zum Feiern. Letztere erhöhten ihren Anteil gegenüber dem Vorjahresmonat um satte 22,7 Prozent, die Japaner um immerhin noch 5,6 Prozent; damit steigerten sie ihren Marktanteil auf 3,9 und 12,8 Prozent im Mai. Ein leichtes Plus können auch die Ford- (vor allem dank Volvo und Jaguar) und die GM-Gruppe sowie Renault, Fiat und nicht zuletzt BMW verzeichnen, während VW, DaimlerChrysler und PSA Federn lassen mussten.











