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Japanische und koreanische Hersteller profitieren am meisten
Europäische Zulassungen: Plus-Tendenz auch im April
Bezogen auf die einzelnen Länder erreicht Dänemark mit 29,5 Prozent den größten Zuwachs, gefolgt von Belgien und Griechenland mit Werten ebenfalls über 20 Prozent. In den fünf wichtigsten Märkten mussten Großbritannien und Frankreich ein Minus in der Größenordnung von vier Prozent hinnehmen, Italien wird Zugpferd mit +13,3 Prozent, aber auch Spanien (4,0) und Deutschland (3,4) erreichen einen kleinen Aufschwung. Im Vier-Monats-Vergleich schaffen zwölf Länder Zuwächse zwischen 21,6 Prozent (Dänemark) und 1,0 Prozent (Österreich), die übrigen drei (Frankreich, Deutschland und Schweden) müssen ein kleines Minus hinnehmen. In den EFTA-Ländern weisen Island und Norwegen deutliche Zuwächse aus, während die Schweiz ebenfalls leicht im Minus ist.
In den EU-Beitrittsländern, letztmals eigens ausgewiesen, konnten mit Ausnahme von Tschechien alle Länder Zuwächse gegenüber dem letztjährigen April melden, an der Spitze liegen hier Polen und Litauen mit 45,6 bzw. 23,0 Prozent. Bezogen auf die ersten vier Monate des Jahres liegen Tschechien, Ungarn und die Slowakei im roten Bereich, die übrigen Länder teilweise deutlich im Plus.
Bezogen auf die Hersteller hatten auch im April vor allem Japaner und Koreaner Grund zum Feiern. Sie konnten insgesamt 13,0 bzw. 23,6 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen als im April 2003 und steigerten ihren Marktanteil damit von 12,0 auf 13,1 bzw. von 3,1 auf 3,6 Prozent. Besonders erfreulich verlief die Entwicklung dabei für Mitsubishi und Daewoo. Bei den europäischen Autobauern aber weisen die Vorzeichen jetzt ebenfalls wieder nach oben: Fiat schafft 11,4 Prozent Zuwachs, BMW 7,7 und Opel 7,6. Die Ford-Gruppe weist, v.a. dank Volvo und Jaguar, ein Plus von 6,4 Prozent aus, und selbst MG/Rover kann um 4,5 Prozent zulegen. Bei VW lautet der Wert 1,6 Prozent. Demgegenüber mit einem Minus abfinden müssen sich PSA, DaimlerChrysler und Renault.











