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Künftig Platz für 80 Exponate / Baubeginn 2005
Porsche baut neues Museum in Zuffenhausen
Wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat, sollen die Bauarbeiten im nächsten Jahr beginnen; ein Architektenwettbewerb werde derzeit vorbereitet. Mit der Entscheidung sei der Porsche-Vorstand vor allem den wiederholt auf den Hauptversammlungen vorgetragenen Wünschen der Aktionäre und den an der Sportwagen-Geschichte interessierten Kunden und Oldtimer-Liebhabern nachgekommen, hieß es zur Begründung. In dem neuen Gebäude, das direkt angrenzend zu Werk, Verkaufsniederlassung und Hochregallager geplant ist, soll dann Platz für 80 Exponate sein.
Eine Werkstatt für die zum Teil sehr kostspieligen fahrbaren Einzelstücke soll darüber hinaus Einblick in die handwerklichen Fähigkeiten der Restauration historischer Sportwagen schaffen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Gastronomie, die vor allem auch die Attraktivität des Museums als Ort für Veranstaltungen von internen wie externen Organisationen erhöhen soll.
Der Name Porsche steht seit über 100 Jahren im Zusammenhang mit der Automobil-Entwicklung. Konstruktionen wie der Elektro-Radnaben-Motor - laut Porsche eine Sensation auf der Pariser Weltausstellung 1900 - oder Entwicklungen wie der VW Käfer spiegeln die Pionierleistungen der Gründungsväter und Ingenieure des Unternehmens wider. Erst 1948 dagegen begann mit dem Bau von Sportwagen ein Abschnitt, der Marke, Produkt und Unternehmen auch durch Erfolge im Rennsport weltweit bekannt machte. Mit rund 75.000 Fahrzeugen Jahresproduktion ist das Zuffenhausener Unternehmen heute nicht nur der kleinste selbstständige Fahrzeughersteller der Welt, sondern auch einer der wirtschaftlichsten Autobauer.
Bis zur Eröffnung der neuen Heimat für die Porsche-Oldtimer wird das bestehende Museum im Werk II weiterhin wochentags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein.












