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Weniger Hubraum, mehr Leistung / Einstiegspreis 19.350 Euro
Peugeot 307: EU4 und Rußfilter jetzt auch für den kleineren Diesel
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| EU4-Einstufung jetzt | Peugeot |
| auch für den mittleren Diesel: Peugeot 307 | |
Inzwischen haben die Ingenieure offenbar noch einige Nachtschichten eingelegt und als Ergebnis nun auch den schwächeren Diesel EU4-konform ausgelegt. Es handelt sich um ein 1,6 Liter-Triebwerk mit 109 PS, das die bisherige 107 PS-Version mit zwei Litern Hubraum ablöst. Die neue Motorisierung wird zunächst für die 307-Modelle, also Limousine, Kombi und SW angeboten, nicht aber für das Cabrio. Das Drehmomentmaximum beträgt 245 Nm (bisher 250 Nm) bei 1.750 Touren, was den kompakten Franzosen in 11,2 Sekunden (Break/SW: 12,0) auf Tempo 100 und danach bis auf 188 km/h (183 km/h) beschleunigt. Den Verbrauch gibt Peugeot mit 4,9 bzw. 5,1 Litern im Mittel an. Zum Vergleich: Die bisherige hubraumstärkere Variante hatte etwas mehr Drehmoment (250 Nm), war aber dennoch etwas langsamer in der Beschleunigung (11,8/12,7 sec) und schlechter im Verbrauch (5,2/5,4 Liter).
Ein Blick auf die Preise: Mindestens 19.350 Euro für die dreitürige Limousine und 20.900 Euro für den Break in der Ausstattung "Tendance" muss man bereithalten, das sind jeweils 600 Euro mehr als bisher. Unverändert ist der Grundpreis beim SW mit 20.950 Euro. Alle drei fahren künftig serienmäßig mit 16 Zoll-Alufelgen vor. Das allerdings ist nicht eben ein Sonderangebot - und zeigt, dass VW nicht immer der teuerste Anbieter ist: Den Golf 1,9 TDI gibt es schon für 700 Euro weniger, freilich ohne Filter.
Die 90 PS-Variante des HDi bleibt weiterhin im Angebot, hier allerdings verzichtet der Autobauer sowohl auf den Rußfilter (FAP) als auch auf die EU4-Einstufung - keine Kaufempfehlung.
Weltweit hat Peugeot nach eigenen Angaben inzwischen über 600.000 FAP-Fahrzeuge verkauft. Beim 307 beträgt der Diesel-Anteil rund 42 Prozent, und davon der der Rußfilter-Versionen etwa 85 Prozent.












