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Sonntag, 5. Dezember 2021,
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Markteinführung mit vier Motoren im Mai / Ab 40.400 Euro

Vorstellung: Das ist der neue BMW 5er Touring

Siehe Bildunterschrift
Bild anklicken für Großansicht Ab Mai beim Händler:
BMW 5er Touring
BMW
BMW-Kombi-Fans können aufatmen: Die Touring-Version des neuen 5er steht nicht nur auf dem Genfer Salon, sondern ab Mai auch endlich bei den BMW-Händlern. Aufatmen können auch jene, die sich noch nicht an das Kofferraumdeckel-Design der Münchner haben gewöhnen können, auf das der Kombi in jeder Form verzichtet. Das Heck mit seinen geteilten, an die Limousine erinnernden Rückleuchten folgt jedenfalls weitgehend der klassischen Kombi-Linie. Auffallend ist die Verlagerung der Heckklappenfuge in die Seitenwand, was den Kombi besonders breit und bullig erscheinen lässt. Hierzu trägt außerdem ein ausgeprägtes Bürzel unterhalb der Heckscheibe bei. Die Dachlinie ist, wie bei nahezu allen neueren Autos, stark nach hinten abfallend, was nicht nur dem Luftwiderstandswert gut und der Kopffreiheit schlecht tut, sondern vor allem eine sportliche, coupéhafte Linie erzeugen soll. Deswegen ist auch die Dachreling bei BMW nicht mehr Serie, sondern nur gegen zusätzliches Bares zu bekommen.

Der neue Kombi ist gegenüber dem Vorgänger-Modell in der Länge um knapp vier Zentimeter auf 4,84 Meter (Mercedes E-Klasse T-Modell: 4,85 Meter) gewachsen, die Breite stieg um 4,6 Zentimeter auf jetzt 1,85 (1,82 Meter) und die Höhe um gut zwei Zentimeter auf 1,49 Meter (1,50 Meter). Das entspricht bei Länge und Breite genau den Maßen der Limousine, nur die Höhe hat um zwei Zentimter zugelegt.

Die Ladefläche im Heck bietet einen völlig ebenen Boden und ein Volumen von 500 Litern in Normalstellung. Bei umgeklappter Rückbank schluckt der BMW 1.615 Liter, das sind jeweils 90 mehr als beim Vorgänger. Wer den 5er mit Notlaufreifen bestellt und also auf das serienmäßige Notrad verzichten kann, bekommt sogar noch ein paar Liter mehr Stauraum. Das ist insgesamt etwas weniger als etwa beim Mercedes E-Klasse T-Modell (690-1.950 Liter) oder auch beim Opel Vectra Caravan (810-1.850 Liter), dürfte aber in den meisten Lebenslagen ausreichen - zumal für die angepeilte Kundschaft: Vier 46-Zoll-Golfbags passen hinein, versichert BMW.

Die Beladung erfolgt auch in der inzwischen dritten Touring-Generation wahlweise über die Heckklappe, die nun auch mit vollelektrischer Steuerung geordert werden kann, oder über die separat zu öffnende Heckscheibe. Ähnlich wie im Mercedes T-Modell fährt beim Öffnen einer der beiden Klappen das Abdeckrollo selbsttätig elektrisch an der D-Säule nach oben.

Der abschließbare Gepäckraumboden lässt sich anheben und bleibt jetzt dank Einsatz von Gasdruckfedern in der gewünschten Stellung. Darunter verbirgt sich ein variabel einteilbares Fach für Kleinteile und darunter das erwähnte Notrad oder ein weiteres Staufach mit 35 Litern Volumen. Hier findet auch die abnehmbare Anhängerkupplung Platz. Serienmäßig ist das Gepäckabteil mit Abdeckrollo, Trennnetz, Verzurrösen und Steckdose ausgestattet. Optional liefern die Münchner ein zusätzliches Ablagenpaket mit zweigeteiltem Gepäckraumboden, aufklappbaren Trennwänden, Spanngurten und Multifunktionshaltern, etwa für Plastiktüten. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 umklappbar, eine Durchlademöglichkeit mit Skisack kostet dagegen wiederum Aufpreis. Alle Modelle verfügen ab Werk über eine Niveauregulierung.

Das restliche Auto samt Fahrwerk und Interieur unterscheidet sich nicht von der 5er-Limousine. Auch der Kombi verfügt über die HighTech-Zutaten der Münchner wie Aktivlenkung, DynamicDrive, HeadUp-Display, "iDrive"-Bedienungssystem, Abstandstempomat und zweistufiges Bremslicht - bis auf letzteres allerdings alles nur gegen Aufpreis. Der ist auch für das vom X3 bekannte große zweiteilige Panoramadach einzukalkulieren, das jetzt auf 0,68 Quadratmeter gewachsen ist und so auch den Passagieren im Fond viel Licht und beste Aussicht nach oben bieten können soll.

Zur Markteinführung steht der Touring als 525i und 545i (192 bzw. 333 PS) sowie als 525d und 530d mit 177 bzw. 218 PS zur Verfügung. Letztere sind serienmäßig mit Rußfilter ausgestattet (Autokiste berichtete). Die Modelle 520i und 530i folgen im Frühjahr 2005. Die Kraftübertragung erfolgt in allen Modellen über ein manuelles Sechsganggetriebe, auf Wunsch ist auch die ebenfalls sechsstufige Automatik und für das V8-Topmodell das SMG-Getriebe mit Schaltpaddles am Lenkrad zu haben.

Die Preisliste beginnt bei 40.400 Euro für den 525i bzw. 40.950 Euro für den 525d. Die stärkeren Benziner kosten 44.050 bzw. 60.400 Euro.
Leserbrief Autokiste folgen date  17.02.2004  —  # 2841
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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