archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Cayenne-Erfolg tröstet über Sportwagen-Minus hinweg
Porsche-Hauptversammlung: Absatz, Umsatz und Gewinn im Plus
![]() ![]() | |
| Der Erfolg | Porsche |
| des Cayenne rettet die Halbjahres-Bilanz von Porsche-Chef Wiedeking | |
Danach konnte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27,8 Prozent auf rund 2,82 Milliarden Euro gestiegen ist, erhöhte sich der Gewinn vor Steuern um 11,5 Prozent auf 207 Millionen Euro. Nach Steuern wird ein Ergebnis von 118 Millionen Euro (plus 15,7 Prozent) erwartet, so Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.
Motor des Erfolges ist weiterhin der Cayenne, dessen Absatz auf 16.890 Fahrzeuge beziffert wird. Im Vorjahreszeitraum waren es im Anlauf der Baureihe nur 1.484 Einheiten gewesen. Wenig erfreut dürfte Porsche dagegen über die Absatzrückgänge beim Boxster (minus 44,2 Prozent) und auch beim 911 (minus 25,9 Prozent) sein. Insgesamt konnten 32.410 Fahrzeuge abgesetzt werden, davon 18.590 Cayenne.
Für das Gesamtjahr 2003/04 rechnet Porsche mit einem Konzern-Absatz in der Größenordnung von insgesamt rund 75.000 Fahrzeugen (Vorjahr: 66.803 Einheiten). Auch bei Umsatz und Gewinn soll es weiteres Wachstum geben.
Offen ist bisher, ob Wiedeking in Leipzig, wie bisweilen gemutmaßt, eine vierte Baureihe des Unternehmens ankündigt, oder zumindest einige Andeutungen machen wird. Ausgehend vom Cayenne-Erfolg wäre der Schritt jedenfalls folgerichtig.













