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Kosten steigen weiterhin stärker als allgemeine Lebenshaltungskosten
Autokosten-Index: Leichte Erholung im Herbst
Vor allem die Ausgaben für die Kfz-Steuer belasten den Autokosten-Index, was unter anderem daraus resultiert, dass immer mehr Steuervergünstigungen im Zusammenhang mit schadstoffarmen Fahrzeugen wegfallen. Aber auch die Kraftstoffpreise tragen zur überproportionalen Belastung der Autofahrer bei. Hier liegt der Wert derzeit bei 107,3 (plus 1,3 Prozent). Auf gleicher Höhe liegt der Wert für Reparaturen, Inspektionen und Wagenpflege, der sich in Jahresfrist um 2,2 Prozent nach oben verändert hat. Ausgesprochen günstig mit minus 0,2 Prozent haben sich lediglich die Preise für neue Motorräder entwickelt.
Insgesamt aber trügt der Eindruck nicht: Autofahren ist heute im Vergleich zu 1995 um fast 20 Prozent teurer geworden, während die Ausgaben für die allgemeine Lebenshaltung im gleichen Zeitraum nur um runde 12 Prozent gestiegen sind. Betrachtet man die Zahlen der letzten 12 Monate, so betrug die Kostensteigerung für den Autofahrer 1,2 Prozent. Der Zuwachs lag damit knapp über dem für die allgemeine Lebenshaltung, die sich um 1,1 Prozent verteuert hat. Die Spanne zwischen den Autokosten und den Ausgaben für die allgemeine Lebenshaltung ist damit aktuell wieder etwas größer geworden. Sie würde noch weiter auseinander klaffen, wäre nicht der Basiswert für den Index erst zu Beginn des Jahres 2000 auf 100 gestellt worden.











