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Serienmodell kommt Ende 2004 nach Deutschland / 5,7 Liter-V8 mit rund 300 PS
IAA: Chrysler enthüllt das Flaggschiff 300C auch als Kombi
Doch auch bei den Limousinen wird man künftig um Chrysler nicht herumkommen. Der im April auf der New York Motorshow erstmals gezeigte 300C hat ein weitgehend positives Echo ausgelöst; auch hier ist eine gelungene Mischung aus eigenständigem amerikanischen - aber modernen - Design mit weitgehend deutscher Großserientechnik entstanden. Nun enthüllt der Autobauer auf der IAA auch die Kombi-Version des 300C.
Hier wie dort gibt es ein kraftvoll und in Details sehr interessant gezeichnetes Auto, das die Tradition der sogenannten "Letter series"-Fahrzeuge der 1950er Jahre fortsetzen soll. Deswegen sitzt unter der großen Haube eine ebenso große Maschine, die aber nicht von Mercedes, sondern von Chrysler selbst stammt. Das legendäre Motordesign mit halbkugelförmigen Brennräumen wurde in die Moderne gerettet - natürlich wieder als Achtzylinder-Triebwerk mit satten 5,7 Litern Hubraum und jetzt mindestens 300, eher 350 PS Leistung. Der 300C Touring soll damit besonders verbrauchsgünstig bewegt werden können, heißt es bei Chrysler - nicht in absoluten Zahlen natürlich, sondern gemessen an den Mitbewerbern, nicht zuletzt an jenen mit dem Stern auf der Haube.
Auch sonst basiert der Touring natürlich auf der Limousine, was Kraftübertragung, Technik und Interieur-Gestaltung betrifft. Eine allradgetriebene Version in ebenfalls Vorbereitung. Sie finden Details und eine Fotoserie dazu in der nachfolgend verlinkten Meldung über die Limousine.
Wir glauben: Der 300C hat großes Potenzial gerade auch auf dem deutschen Markt, und zwar sowohl als Limousine als auch und erst recht in der Kombi-Variante. Die beste Nachricht daher zum Schluss: Es dauert noch bis Ende 2004, aber dann ist der 300C auch hierzulande zu kaufen. Allzu viel soll sich gegenüber den jetzt in Frankfurt präsentierten Versionen nicht mehr ändern.












