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Niedrigster Stand seit Einführung der Statistik
Weniger Kinder sterben im Straßenverkehr
Insgesamt verunglückten im Jahr 2001 42.805 Kinder auf Deutschlands Strassen, 6 % weniger als im Vorjahr. 8.144 Kinder (- 11 %) wurden schwer- und 34 430 (- 4 %) leichtverletzt. Deutliche Unterschiede bei den Unfallzahlen gab es nach den Arten der Teilnahme am Straßenverkehr: Als Fußgänger wurden vier Prozent mehr Kinder getötet als im Vorjahr, während als Pkw-Insassen 10 % weniger starben. Auch mit dem Fahrrad kamen weniger Kinder (- 4 %) ums Leben; bei den mit dem Fahrrad verunglückten Kindern ging die Zahl sogar um 11 % zurück.
Jungen sind weiterhin im Straßenverkehr stärker gefährdet als Mädchen. So verunglückten 2001 auf deutschen Strassen 24 495 (- 5 %) Jungen und 18 282 (- 7 %) Mädchen im Alter von unter 15 Jahren. Damit waren 57 % der verunglückten Kinder Jungen und 43 % Mädchen.
Setzt man die Zahl der verunglückten Kinder zur Einwohnerzahl der entsprechenden Altersgruppe in den einzelnen Bundesländern ins Verhältnis, dann verunglückten in Brandenburg 461 von 100.000 Kindern, in Baden-Württemberg dagegen nur 272. In Deutschland verunglückten 335 Kinder je 100.000 Einwohner unter 15 Jahren.











