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18 Prozent weniger Verkehrstote
Unfallstatistik September 2019: Prima, tendenziell

ADAC
Im September 2019 sank die Zahl der
Verkehrstoten in Deutschland um 18 Prozent
In den ersten neun Monaten 2019 erfasste die Polizei insgesamt rund 1,96 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Das waren 0,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren rund 225.400 Unfälle mit Personenschaden (-4,0 %), bei denen 2.311 Menschen getötet wurden. Damit ging die Zahl der Verkehrstoten im Rumpfjahr um 6,6 Prozent beziehungsweise 164 Personen zurück. Die Zahl der Verletzten sank um 4,3 Prozent auf 287 800.
Dreizehn Bundesländer können bei den Getöteten im ersten Dreivierteljahr jetzt eine positive Tendenz vermelden, ein weiteres eine unveränderte. In absoluten Zahlen am besten schneidet Bayern mit 57 weniger Todesopfern ab, prozentual stehen das Saarland und Schleswig-Holstein an der Spitze. Mehr Blutzoll verzeichneten die Behörden in Bremen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte etwa durch einen Herzinfarkt
bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.











