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1,3 Prozent mehr Verkehrstote
Unfallstatistik August 2019: Kaum Veränderung

ACE
Im August 2019 stieg die Zahl der
Verkehrstoten in Deutschland um gut ein Prozent
In den ersten acht Monaten des Jahres 2019 erfasste die Polizei insgesamt rund 1,74 Millionen Straßenverkehrsunfälle, ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. Darunter waren rund 196.900 Unfälle mit Personenschaden (-4,1 %), bei denen 2.050 Menschen getötet wurden. Damit ging die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu den ersten acht Monaten des Jahres 2018 um 4,1 Prozent entsprechend 87 Personen zurück. Die Zahl der Verletzten sank um 4,3 Prozent auf rund 252.100.
Zwölf der 16 Bundesländer können im Jahresverlauf auf gesunkene Zahlen bei den Getöteten blicken, ein weiteres auf unveränderte. In absoluten Zahlen am besten schneidet Bayern mit 51 weniger Todesopfern ab, prozentual stehen das Saarland und Schleswig-Holstein mit über 30 Prozent Rückgang an der Spitze. Mehr Blutzoll verzeichneten die Behörden in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Brandenburg.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte etwa durch einen Herzinfarkt
bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.











