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Abgasgesetzgebung als offizieller Grund
Lada liefert nicht mehr nach Deutschland

Lada
Lada zieht sich bis auf
Weiteres vom deutschen Markt offiziell zurück
Lada Deutschland prüft nach Angaben eines Sprechers die Möglichkeit, wenigstens den Allrad-Klassiker 4x4 – besser bekannt als Niva – weiterhin in einer Kleinserie von 1.000 Stück pro Jahr anbieten zu können.
Erst vor knapp zwei Jahren hatte der russische Marktführer mit dem Kompaktmodell Vesta ein recht modernes Auto vorgestellt. Die Verkaufserwartungen des deutschen Importeurs wurden jedoch nicht erfüllt. Das dürfte nicht zuletzt an selbstbewusst angesetzten Verkaufspreisen liegen, die teilweise deutlich oberhalb denen von Dacia - ebenfalls einer Marke der Renault-Nissan-Allianz - liegen. Im vergangenen Jahr hatte auf Initiative des Deutschland-Vertriebs außerdem die zwei Jahrzehnte lang hierzulande nicht erhältliche fünftürige Version des 4x4 den Weg nach Europa gefunden.
Die Ergebnisse der Renault-Gruppe für das erste Quartal weisen für den russischen Autohersteller global eine Absatzsteigerung von 8,7 Prozent auf über 93.500 Fahrzeuge sowie einen Umsatzanstieg um 7,1 Prozent auf 767 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf.
Der Rückzug von Lada könnte dauerhaft sein. Dieter Trzaska hält Berichten französischer Medien zufolge das Abgasthema nicht für den wahren Grund. "Meiner Meinung nach will Renault ganz einfach nicht, dass neben Dacia die Marke Lada noch in Europa existiert", wird der Geschäftsführer der Lada Deutschland GmbH von Sputniknews zitiert.











