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Fiesta-SUV erscheint Anfang 2020 / Fertigung in Rumänien
Ford Puma: Erster Blick auf den kleinen Crossover

Ford
Hier ziegt sich im Ansatz die
Serienversion des Ford Puma (2020)
Im kommenden Jahr wird es wieder einen Ford Puma geben, und wieder wird er sich des Fiesta als Grundlage bedienen. Damit aber enden die Gemeinsamkeiten auch schon: Der Puma des Jahres 2020 ist ein Crossover, oder, wenn man so will, ein kleines SUV mit Frontantrieb, ein höhergelegter Fiesta nach Vorbild von VW T-Cross, Hyundai Kona oder Renault Captur.
Nachdem der Wagen kürzlich bereits als Erlkönig gesichtet wurde, hat Ford heute ein erstes Foto des Serienmodells freigegeben, das den Wagen allerdings nur im Ansatz zeigt. Zu sehen sei das "von einem SUV-Segment inspirierte" kraftvoll-athletische Karosserie-Design, schreibt der Autobauer dazu, und man mag ahnen, was damit gemeint sein könnte. Erkennbar sind eine geschwungene Fensterlinie, ein kurzer Überhang hinten, ein tief liegender Kühlergrill und hochgesetzte Scheinwerfer mit auffälliger Tagfahrlicht-Signatur. Das Interieur dürfte weitgehend dem des Fiesta entsprechen, was seit dessen Neuauflage kein Nachteil ist.
Besonderes Augenmerk bei der Puma-Entwicklung lag auf dem Gepäckabteil, das mit 456 Litern nicht nur besonders groß ausfällt, sondern auch flexibel nutzbar sein soll. "Zwei Golftaschen können ohne weiteres aufrechtstehend [sic] verstaut werden", erklärt Ford in offenkundiger Verkennung der Zielgruppen.
Der Antrieb erfolgt klassisch über Dreizylinder-Benziner mit einem Leistungsspektrum bis zu 155 PS. Mild-Hybrid-Technik wird verfügbar sein. Mutmaßlich wird es auch einen Diesel geben. Anders als der Puma vor zwanzig Jahren rollt das neue Modell nicht in Köln vom Band, sondern in Rumänien. Dass es erfolgreicher sein wird und möglicherweise den EcoSport ablöst, liegt dennoch auf der Hand.











