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Rahmenvertrag über bis zu 1.200 S-MAX à 50.000 Euro geschlossen
Polizei NRW: Van statt Kombi, Ford statt BMW

Ford
Das Land Nordrhein-Westfalen kauft
bis zu 1.200 Ford S-MAX als Streifenwagen
Der Van setzte sich in einem Auswahlverfahren gegen BMW 2er, Mercedes Vito, Opel Zafira und VW Touran durch. Das Land bezahlt rund 50.000 Euro pro Fahrzeug, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums. Motorisiert sind die neuen Streifenwagen mit dem Zweiliter-Diesel, der seine 190 PS Leistung über eine 8-Gang-Automatik an die Vorderachse schickt. Ein entsprechender S-MAX Business Line kostet im Ford-Konfigurator aktuell rund 37.000 Euro - ohne Polizei-Ausstattung, aber auch ohne Mengenrabatt.
Seit Herbst 2015 fahren die Polizisten in NRW überwiegend einen Kombi aus München: Der 318d Touring stand schon länger wegen seines begrenzten Platzangebots und der mangelnden Zuladung in der Kritik. Das zulässige Höchstgewicht sei bereits dann erreicht, wenn neben den beiden Beamten, die normalerweise im Streifenwagen sitzen, noch ein Kommissaranwärter mitfahre oder ein Tatverdächtiger zur Wache gebracht werden müsse, kritisierte die Gewerkschaft der Polizei (GdP). In der Tat sind die Fahrzeuge dadurch, dass jetzt jedes Jahr 2.300 Anwärterinnen und Anwärter eingestellt und ausgebildet werden, oft mit drei Personen besetzt.
Die Gewerkschaft hatte sich auch dafür eingesetzt, dass die in Frage kommenden Modelle vor einer Entscheidung von Polizisten wochenlang im Praxisbetrieb getestet werden können. Sogar verschiedene Motorisierungen waren am Test beteiligt.











