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Größtes Elektro-Ladenetz im Lebensmitteleinzelhandel
Lidl baut Ladesäulen an 400 Filialen

Lidl&Schwarz
Bis zu 400 Lidl-Filialen sollen innerhalb
der nächsten zwölf Monate je zwei E-Ladepunkte bekommen
Innerhalb eines Jahres sollen rund 400 Lidl-Filialen mit Ladepunkten für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden, kündigte das Unternehmen heute an. Dadurch werde man zum Betreiber des größten E-Ladenetzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, heißt es - vermutlich bis auf Weiteres sogar im gesamten Handel.
Derzeit stehen Kunden an Lidl-Filialen und Mitarbeitern in Lidl-Logistikzentren rund 30 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, etwa 20 weitere Säulen werden aktuell an Filialen in ganz Deutschland installiert. Man wolle nun die Geschwindigkeit des Ausbaus deutlich erhöhen, so Lidl. Die maximale Entfernung zwischen zwei Lidl-Ladesäulen soll auf 50 Kilometer sinken, die durchschnittliche auf weniger als 20.
"Um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen, müssen wir den Menschen die Sorge vor einer begrenzten Reichweite nehmen. Daher ist der flächendeckende Ausbau unserer Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen und eine Investition in die Mobilität von morgen", sagt Lidl-Manager Wolf Tiedemann.
Lidl will AC- und DC-Ladepunkte mit bis zu 50 kW Leistung installieren. Zum Vergleich: Aldi Süd, wo man das Thema schon 2015 entdeckt hat, baut nur 50-kW-Stationen, früheren Angaben zufolge sollen sie an 80 Filialen (bis Ende 2018) zur Verfügung stehen. Beide Discounter bestücken die E-Tankstellen mit grünem Strom. Ikea will bis Ende des Jahres alle 53 Filialen mit Ladesäulen ausgerüstet haben, Rewe betreibt etwa 50 Ladestellen, und die Lidl-Schwester Kaufland plant bis zu 100. Aldi Nord dagegen bleibt außen vor.











