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47 Prozent der Käufer greifen zum Benzin-Hybriden
Toyota: Zwei Millionen Hybridautos in Europa

Toyota
Toyota hat jetzt das zweimillionste Hybrid-Auto
in Europa an eine Kundin aus Polen ausgeliefert
Seit der Einführung im Jahr 2000 ist der europaweiter Absatz der Hybridtechnik bei Toyota immer schneller gestiegen. Schon 2011 entschied sich jeder zehnte Kunde für die Kombination aus Benzin- und Elektromotor, 2013 waren es gut ein Viertel, und im laufenden Jahr liegt der Hybridanteil nach Werksangaben sogar bei 47 Prozent.
"Die frühere Alternative wird damit immer mehr zur ersten Wahl", frohlockt Toyota. Natürlich aber ist die hohe Akzeptanz nicht rein auf die Beliebtheit des Konzepts zurückzuführen, sondern auch auf die immer spärlicheren Alternativen. So wie etwa BMW manuelle Getriebe und Sechszylinder immer weniger anbietet und dann bei der nächsten Streichrunde zur Begründung auch auf die entsprechend zurückgehenden Marktanteile dieser Techniken verweist, hat auch Toyota das konventionelle Motorenprogramm in den letzten Jahren stetig zugunsten der Hybridvarianten zurückgefahren und zuletzt wie berichtet sogar den Diesel komplett gestrichen.
Dennoch scheint die Geschichte nicht beliebig erweiterbar: Bis 2020 will Toyota den Hybridanteil nur noch leicht auf 50 Prozent steigern. Künftig wird der Autobauer sein Programm auch um rein batterieelektrische Fahrzeuge erweitern. Aber auch insoweit sind die Planungen überschaubar: 1 Million EVs sind geplant - bis 2030. Zum Vergleich: Volkswagen will schon 2025 eine Million verkaufen, im Jahr.
Mit dem Prius wurde das erste Hybridmodell 1997 in Japan vorgestellt. Seitdem hat der japanische Automobilhersteller weltweit mehr als zwölf Millionen Hybridfahrzeuge verkauft. Damit habe man "entscheidend zur Reduktion von Treibhausgasen und Schadstoffen beigetragen", erklärt der Autobauer und beziffert den Spareffekt bei CO2 auf bislang 93 Millionen Tonnen.











