archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Unklare Probleme mit Motorsteuerung
VW: Fertigungsstopp für beliebte Passat-Variante

Volkswagen
Der beliebte VW Passat 2,0 TDI mit 190 PS wird
derzeit wegen Software-Problemen nicht mehr gebaut
Es könne "vorkommen, dass über die gelbe Motorkontrollleuchte auf ein Problem mit dem Abgasnachbehandlungssystem hingewiesen wird, obwohl tatsächlich kein derartiges Problem besteht", teilte VW mit. Weil eine Lösung per Software-Update offenbar erst im 4. Quartal 2018 zur Verfügung steht, was beim Passat bereits die Facelift-Ausführung bedeuten dürfte - bietet der Autobauer nun für "den gesamten Bestellbestand (Kunden-, Lager- und Vorführfahrzeuge)" den Allradantrieb 4Motion an. Dies geschieht "kostenneutral" für die Käufer, den Mehrpreis von 2.050 Euro brutto trägt der Hersteller. "Mit dem gleichen Preisvorteil", heißt es VW-intern, können Händler alternativ Diesel-Interessenten zu den Benziner-Varianten mit 180 oder 220 PS (Passat) und 190 PS (Arteon) locken.
Nach Lesermeldungen an diese Redaktion ist auch der Skoda Superb betroffen. Auch hier erfolgte jedenfalls in Einzelfällen das Angebot des kostenfreien Allradantriebs - jedoch verbunden mit einer neuen, mehrmonatigen Lieferfrist.
Die Angelegenheit klingt merkwürdig, wird die genannte Antriebskombination doch schon seit Herbst 2017 ausgeliefert. Zuvor war ein manuelles Getriebe serienmäßig, das 6-Gang-DSG optional. Ob die Probleme in Zusammenhang mit der Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro 6d-temp, die offiziell nach wie vor für praktisch kein VW-Modell verfügbar ist, in Zusammenhang stehen, bleibt offen. Im Abgasskandal ist der Motor EA288 bisher nicht in Erscheinung getreten.











