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Produktion ab 2020 in Osnabrück
Das neue VW Golf Cabrio ist ein T-Roc

Volkswagen
Das VW T-Roc Cabrio erscheint
2020 aus Osnabrückler Produktion
Als dessen Vorläufer-Studie 2016 auf der Genfer Messe ins Rampenlicht geschoben wurde, staunten viele: VW hatte ein SUV-Cabriolet auf die Räder gestellt und sich damit gleich mehrfach auf ungewohntem Terrain bewegt: Wer will ein Mini-SUV? Wer will ein offenes Mini-SUV? Und: Wieso hat VW plötzlich wieder Sinn fürs Offenfahren?
Zwei Jahre später ist klar: Der T-Cross kommt, und VW wird auch wieder ein Cabriolet im Angebot haben. Allerdings nicht direkt als Mischung aus beiden, denn rückblickend betrachtet handelte es sich beim offenen T-Cross bestenfalls um einen Testballon, realistischerweise um eine Nebelkerze: Tatsächlich wird der T-Roc als Cabriolet erscheinen. Der Aufsichtsrat habe in seiner Sitzung am vergangenen Freitag (23.02.) grünes Licht für das Projekt und die damit verbundenen Investitionen gegeben, erklärte der Autobauer.
Gebaut wird der offene T-Roc ab dem ersten Halbjahr 2020 in Osnabrück. Gut 80 Millionen Euro sollen dort in die Modernisierung von Produktionstechnologien, Montage- und Logistikbereichen fließen. Das Werk Osnabrück, seit 2011 in VW-Besitz, beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter. Aktuell laufen dort der VW Tiguan I und Teilmengen des Porsche Cayman vom Band, außerdem übernimmt Volkswagen Osnabrück Teilumfänge der Lackierung des Škoda Fabia. Seit Produktionsstart 2011 mit dem Golf VI Cabriolet wurden mehr als 280.000 Fahrzeuge gefertigt. Für den T-Roc Breeze - der Zusatzname ist nicht bestätigt - sind 20.000 Einheiten jährlich vorgesehen.
Bis 2020 will VW das SUV-Angebot weltweit auf 20 Modelle ausweiten. Etwa 40 Prozent aller verkauften Autos sollen dann SUV sein.











