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Benziner mit 205 und Diesel mit 180 PS / Hohes Ausstattungsniveau
Peugeot 308: Jetzt kommen die GT-Modelle
Beide Antriebe zeichnen sich durch geringe Normverbräuche aus: 5,6 Liter sind es beim Benziner (Kombi SW: 5,8), der Diesel genehmigt sich gerade einmal 4,0 (4,1) Liter. Zum Vergleich: Ein Golf GTI (220 PS) steht mit 6,0 Litern im Datenblatt, der GTD (184 PS, DSG) mit 4,5 Litern. So motorisiert, beschleunigt der 308 GT in 7,5 Sekunden auf tempo 100,
In Sachen Design hat sich Peugeot einigermaßen zurückgehalten und die formal gelungene Linie des 308 nur behutsam auf sportlich getrimmt. So liegt die Karosserie vorne sieben und hinten zehn Millimeter tiefer als üblich und steht auf zweifarbigen, glanzgedrehten Rädern im 18-Zoll-Format. Vorne kommen die auch im regulären Topmodell serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer zum Einsatz, die allerdings keine dynamischen Funktionen mitbringen, so dass der Entfall der Nebelleuchten zugunsten von Lufteinlässen funktional schade erscheint.
Zusätzlich trägt der GT vorne kleinere Blinker, die ebenfalls als LED umgesetzt sind und animiert leuchten, wie man das sonst nur von einigen Audi-Modellen oder neuerdings vom Citroen DS3 kennt. Weitere GT-Merkmale sind u.a. Schwelleraufsätze, schwarz lackierte Außenspiegel, stark getönte Scheiben ab der B-Säule und am Heck ein schwarzer Diffussor mit eckig-flachen, integrierten Endrohren.
Im Interieur verdeutlicht ein anthrazitfarbener Dachhimmel sowie durch rote Ziernähte an Sitzen, Türverkleidungen, Armaturentafel, Schalthebelbalg und Fußmatten den GT-Status, die Sitze sind serienmäßig mit Kunstleder und Alcantara bezogen. Weitere Akzente setzen eine Alu-Pedalerie, Einstiegsleisten aus Edelstahl, ein Zielflaggenmuster als Instrumenten-Hintergrund und ein modifiziertes Designmotiv auf dem zentralen Touchscreen.
Serienmäßig ist ferner das sogenannte "Driver Sport Pack". Es umfasst einen Motorsound-Generator, ein Kombiinstrument mit roten Anzeigen und Darstellung von Leistungs- und Drehmomentabgabe, Ladedruck sowie Quer- und Längsbeschleunigung, eine direktere Auslegung der Kennlinien von Servolenkung und Gaspedal und ein schneller ansprechendes Automatikgetriebe (Diesel). Wer es lieber komfortabler mag, kann die Funktionen jedoch auch (gemeinsam) abschalten.
Ebenfalls zum Lieferumfang gehört das radarbasierte Abstandstempomat inklusive Frontkollisionswarner und automatischer Notbremse, optional liefert Peugeot zudem den Tote-Winkel-Assistenten und den Einpark-Assistenten.
Der 308 GT soll die "Herzen leidenschaftlicher Automobilfans" höher schlagen lassen, wie sich der Hersteller ausdrückt, und die Strategie der Höherpositionierung fortsetzen. Das mag im Hinblick auf das Produkt durchaus gelingen; abzuwarten bleibt indes, wie die Strategie der Preisgestaltung ausfallen wird. Herzen können ja auch vor Schreck höher schlagen.












