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Durchfallerquote liegt bei über einem Viertel
Führerschein-Prüfungen weiter rückläufig

TÜV Süd
29 Prozent fallen bei der theoretischen Führerschein-Prüfung durch
Im Vergleich zum Vorjahr sind außer in Bayern (+1,6 %) in allen Bundesländern (-1,8 %) weniger theoretische Prüfungen durchgeführt worden. In Mecklenburg-Vorpommern (-5,2 %), Saarland (-5,7 %) und Sachsen-Anhalt (-6,1 %) zeigten sich bei den theoretischen Prüfungen die stärksten Rückgänge. Bei den praktischen Prüfungen haben lediglich Bremen (+1,9 %) und Bayern (+ 1,3 %) Steigerungen zu verzeichnen. Die Teilnehmerzahlen sanken in Sachsen-Anhalt (-7,5 %), Mecklenburg-Vorpommern (-4,9 %) und Sachsen (-4,6 %) am deutlichsten.
Ob die seit nunmehr vier Jahren in Folge sinkenden Prüfungszahlen auf die demographische Entwicklung und/oder das oft kolportierte sinkende Auto-Interesse junger Leute zurückzuführen ist, bleibt offen.
Die Durchfallerquote, nicht zu verwechseln mit der Durchfallquote im städtischen Kindergarten, ist bei den theoretischen Prüfungen mit 28,9 Prozent höher als bei den praktischen (26,0 %). Die Misserfolgsquote bei der schriftlichen Prüfung war in Hessen (23,6 %), Schleswig-Holstein (25,9 %) und Niedersachsen (26,2 %) am niedrigsten, wohingegen Sachsen-Anhalt (39,1 %), Mecklenburg-Vorpommern (37,7 %) und Sachsen (37,6 %) an der Spitze stehen. Hessen stellt mit 20,6 Prozent auch die geringsten Misserfolge in der praktischen Prüdung, gefolgt von Baden-Württemberg (22,3 %) und Schleswig-Holstein (22,8 %). Am häufigsten ohne den erhofften "Lappen" nach Hause gehen mussten Fahrschüler in Hamburg (39,3 %), Sachsen-Anhalt (35,5 %) und Bremen (35,4 %).











