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1,5 Mio. Fortwo / Umrüstung auf neue Generation
Smart: Produktionsjubiläum vor dem Werks-Umbau
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| Vor der Modernisierung: | Daimler |
| Smart-Werk im französischen Hambach | |
Wann genau das Jubiläumsmodell produziert wurde, ließ Daimler offen. Im Juli und August ruht die Fertigung für fast zwei Monate, um mit der Neuinstallation großer Teile der Produktionsanlagen das Werk zukunftsfähig zu machen. Die Umbauarbeiten stehen für die größten baulichen Veränderungen, die das Werk seit dem Produktionsstart im Jahr 1998 erlebt hat. Unter anderem wird ein Großteil der Produktionsanlagen in der Montage vollständig ausgetauscht. Mit den neuen Anlagen, die den aktuellen Stand der Produktionstechnik ins Werk bringen, ergeben sich laut Smart vielfältige Optimierungen für flexible Abläufe in unterschiedlichen Bereichen der Fertigung.
Die Aufwendungen für diese Umbauarbeiten sind Teil der Investitionen von mehr als 200 Mio. Euro für Aus- und Umbauten sowie vorbereitende Maßnahmen für die nächste Fortwo-Generation. Eines der größten Projekte mit einer Gesamtinvestition von mehr als 50 Mio. Euro ist dabei die neue, bereits in Betrieb genommene Lackieranlage. Eine umweltfreundliche Nasslackierung ersetzt die bisher im Werk verwendete Pulverlackierung und entspricht damit dem heutigen Daimler-Konzernstandard. Mit dieser Anlage erhöht sich die Zahl möglicher Lackierungen deutlich, so dass Smart-Käufer künftig auch die Farbe der Tridion-Sicherheitszelle aus der gesamten Farbpalette auswählen können.
Das Werk im Frankreich wurde 1997 eingeweiht und produziert seit 1998 den Fortwo, seit 2007 in der aktuellen Generation. Im vergangenen Jahr 2012 sind gut 104.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen. Am Standort arbeiten rund 1.500 Beschäftigte, davon etwa 800 bei Smart France selbst und weitere bei den sieben im Werk ansässigen Systempartnern. Der einmillionste Fortwo wurde zum zehnten Geburtstag der Marke im September 2008 gebaut (Meldung mit großer Fotostrecke hier).
Wann genau der neue Fortwo, der in Zusammenarbeit mit Renault entsteht, Premiere feiern wird, ist noch nicht bekannt. Er wird weiterhin ein Heckmotor-Modell bleiben. Winkler kündigte aber bereits für 2014 auch den neuen Viersitzer an, den sie als "urban mobility car" bezeichnete. Dieser Fronttriebler wird nicht in Hambach, sondern bei Renault gebaut, mutmaßlich im slowenischen Novo Mesto.












