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100.000 Reisemobile in 25 Jahren
VW California feiert Doppeljubiläum
Die Idee war nicht ganz neu. Schon länger baute Westfalia auf Basis des VW-Transporter ein Reisemobil namens Joker. Der Grundriss dieses Ausbaus hatte sich in den vergangenen Jahren bewährt: Eine Klappsitzbank für zwei Personen im Fond, die sich bei Bedarf zur Liegefläche plan legen lässt, und eine schlanke Küchenzeile mit Kühlschrank, Gaskocher und Spüle sowie Stauraum auf der linken Seite. Bei dieser Aufteilung bleibt der Einstieg durch die breite Schiebetür frei.
Doch der bis ins kleinste Detail durchdachte Ausbau mit seinen vielen kleinen Extras war für viele Otto Normalverbraucher als Joker unerschwinglich geworden. Und genau hier setzte Volkswagen an. Mit einem dicken Rotstift, und einer deutlich größeren Serienproduktion in Aussicht, wird die Ausstattung des Joker auf ein gesundes Maß abgespeckt. Der Erfolg dieser Diät: Ein Einstiegspreis von "nur" 39.900 Mark.
Damit war der Grundstein für eine ganze Generation von California gelegt, deren Idee sich in den kommenden 25 Jahren manifestieren sollte. Anders als Hochdachversionen und solche mit langem Radstand war der California mit hinten angeschlagenem Hub-Aufstelldach über alle Jahre und Generationen vertreten. Einen California auf T3-, T4- und T5-Basis zeigt Volkswagen derzeit auf der techno Classica in Essen.
Beim aktuellen California sind Benzin- und Dieselmotoren zwischen 84 und 204 PS lieferbar. Der Basispreis liegt mit 38.200 fast auf dem damaligen Niveau - nur in Euro, versteht sich.












