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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht November 2012: Keine Jahresendrallye
Mit 63,9 Prozent war der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen im November recht hoch. Fast 58.000 Pkw wurden von Kfz-Händlern zugelassen und rund 26.000 als Mietfahrzeug. Die Anteile an Benzin- (49,6 %) und Dieselfahrzeugen (49,0 %) waren annähernd gleich groß. 1,4 Prozent der Neuwagen waren mit einem alternativen Antrieb ausgerüstet, davon über die Hälfte mit einem Hybridantrieb.
Kleine Fahrzeuge liegen weiterhin im Trend. Das Mini-Segment machte ein Plus von 54,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei den Mini-Vans waren es 8,1 Prozent. Bei den Geländewagen hält die Aufwärtsbewegung ebenfalls an (+12,0 %). Das stärkste Segment, die Kompaktklasse, war mit 11,8 Prozent rückläufig. Auch der Nutzfahrzeugmarkt zeigte im November rote Zahlen (-14,1 %). Am höchsten fiel das Minus bei den Sattelzugmaschinen aus (-32,1 %). Die Kraftomnibusse machten dagegen ein Plus von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bei den Pkw erzielte VW erzielte ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und konnte seine Position als Marktführer weiter ausbauen. Der Marktanteil lag im November bei 22,9 Prozent, zusammen mit den Tochtermarken erreichte der Konzern über 40 Prozent. Opel und Ford mussten dagegen mit jeweils fast 17 Prozent Minus deutliche Einbußen hinnehmen. Bei den Importmarken sorgten Seat (+54,8 %) und Subaru (+50,4 %) für die höchsten Zuwachsraten, die größten Verlierer heißen Alfa Romeo, Citroën, Honda und Suzuki. Renault/Dacia führt trotz einer Einbuße von 15,1 Prozent weiterhin das Ranking der Importeure an.
Der Pkw-Gebrauchtwagenmarkt machte im November ein leichtes Plus. Auch die Halterwechsel der Nutzfahrzeuge lagen etwas über Vorjahresniveau. Insgesamt wechselten rund 624.000 Kfz und 23.000 Kfz-Anhänger im vergangenen Monat den Besitzer. Nach elf Monaten beläuft sich die Jahresbilanz auf 7,29 Millionen Kfz-Umschreibungen (+2,0 %).
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