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Hohe Kraftstoffkosten weiterhin Preistreiber Nr. 1
Autokosten-Index Herbst 2012: Differenz auf Fünf-Jahres-Hoch
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| Die hohen Kraftstoffkosten | ADAC |
| sind nach wie vor Preistreiber Nr. 1 | |
Während im Rückblick auf den Herbst vor fünf Jahren die Autokosten nur um einen Punkt stiegen, die allgemeinen Lebenshaltungskosten in diesem Zeitraum aber um 7,7 Zähler kletterten - Autofahren also im Vergleich günstiger wurde -, sind die Kosten rund ums Auto in den vergangenen zwölf Monaten um 3,4 Prozent gestiegen. Hauptverantwortlich für den deftigen Preisanstieg sind die massiv gestiegenen Kraftstoffpreise. Sie kletterten binnen Jahresfrist um 8,9 Prozent. Die Kosten für die gesamte Lebenshaltung gingen im selben Zeitraum um lediglich zwei Prozent nach oben.
Was sich bereits in den vergangenen Monaten aufgrund immer neuer Rekordpreise an den Tankstellen abzeichnete, wird jetzt vom Index-Wert für Kraftstoffe eindrucksvoll bestätigt. Mit 143,1 Punkten hat er ein nie zuvor da gewesenes Niveau erreicht. Der September 2012 war sowohl bei Benzin als auch bei Diesel der teuerste Monat aller Zeiten. Im Monatsmittel kostete ein Liter Super nach Angaben des Mineralöl-Wirtschaftsverbandes 1,737 Euro, ein Liter Diesel 1,543 Euro.
Dass der Autokosten-Index insgesamt nicht noch weiter gestiegen ist, liegt an den stabilen Anschaffungskosten für Neuwagen. Tiefer in die Tasche greifen müssen die Verbraucher jedoch für Reparaturen und Inspektionen (+ 2,9 Prozent) sowie für Ersatzteile und Zubehör (+ 2,8 Prozent). Der quartalsweise von ADAC und Statistischem Bundesamt gemeinsam herausgegebene Kraftfahrer-Preisindex beinhaltet außerdem die Kosten für Kfz-Steuer und -Versicherung, für Fahrschule und Führerschein-Prüfung, Garagenmieten und Motorrad-Neuanschaffung.












