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4.200 Euro Aufpreis / Automatisches Stoffverdeck mit Persenning
Premiere in L.A.: VW Beetle Cabriolet
Das Stoffverdeck öffnet und schließt vollautomatisch in allen Modellvarianten, und zwar innerhalb von zehn (bisher: 13) Sekunden und bis maximal 50 km/h. Im Gegensatz zum offenen Golf wird das Beetle Cabrio mit einer Persenning ausgeliefert, die das abgelegte Verdeck auf Wunsch formschön verpackt. Eine umlaufende Chromleiste akzentuiert die Trennung von Stahl und Stoff. Der Kofferraum fasst 225 Liter, etwas weniger als im Golf (250). Eine Durchlademöglichkeit erlaubt den Transport größerer Gegenstände auch bei geschlossenem Dach.
Wie beim Vorgänger sorgt ein aktives Überrollschutzsystem für Sicherheit bei einem Überschlag. Es besteht aus zwei ausfahrbaren Modulen, die hinter den Sitzlehnen der Rückbank im Fahrzeug verdeckt angebracht sind. Im Falle eines Falles schnellen sie binnen weniger Millisekunden heraus und schützen so im Verbund mit verstärkten A-Säulen die vier Sitzplätze wirkungsvoll.
Motorseitig entspricht das Angebot dem des "normalen" Beetle. Basisantrieb ist mithin der 1,2 TSI mit 105 PS, gefolgt vom als nicht ganz unproblematisch geltenden und sonst weitgehend ausgemusterten, doppelt aufgeladenen 1,4 TSI mit 160 PS sowie dem ehemaligen "GTI"-Motor mit 200 PS aus 2,0 Litern Hubraum. Als Diesel stehen der 1,6 TDI mit 105 PS und der 2,0 TDI mit 140 PS zur Wahl.
Die TSI mit 122 und 140 PS offeriert VW im Beetle nicht, ebenso den 170-PS-Diesel. Das Sparpaket "BlueMotion Technologies" gibt es ausschließlich für die beiden schwächsten Varianten und auch dort nur optional. Das zeigt ebenso wie etwa die manuelle Handbremse, die alten Navigationssysteme und die fast vollständige Abwesenheit von Assistenzsystemen - der Beetle ist wahrlich chic, aber technisch schon wieder überholt.
Bestellt werden kann ab November. Die Preise beginnen ab 21.350 Euro, entsprechend einem Oben-Ohne-Aufpreis von satten 4.200 Euro.












