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Weiterentwicklte Start-Stopp-Systeme sollen zusätzliches Sparpotential bieten
Bosch baut fünfmillionsten Start-Stopp-Anlasser
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| Bosch hat den fünfmillionsten | Bosch |
| Start/Stopp-Anlasser in Hildesheim gefertigt | |
Start-Stopp-Systeme - eigentlich Stopp-Start-Systeme - dürften dabei zunehmend auch serienmäßig eingesetzt werden, weil sie den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um bis zu fünf Prozent senken, in dessen Stadtabschnitt um bis zu acht Prozent - Potentiale, die Hersteller im Konkurrenzkampf und wegen des Flottenverbrauchs nicht ungenutzt lassen können.
Aktuelle Start-Stopp-Systeme bestehen meist aus einem verstärkten Anlasser, einer angepassten Batterie, dem Abschalttaster im Innenraum und einer umfangreichen Sensorik: Die Elektronik lässt den Motor an der Ampel nur ausgehen, wenn der Akku-Ladezustand gut ist, die Innenraumtemperatur nicht zu weit vom eingestellten Wert abweicht und der Motor bestimmte Temperaturen erreicht hat. Auch Gurtbelegung des Fahrers, geschlossene Tür, Straßenneigung und Lenkeinschlag werden insoweit ausgewertet; zudem wird der Motor auch ohne Zutun des Fahrers wieder gestartet, wenn etwa der Stromhaushalt knapp wird oder das Fahrzeug zu rollen beginnt. Fahrzeuge mit elektrischer Handbremse aktivieren diese, wenn während der Stopp-Phase kupplungsfrei ein Gang eingelegt wird.
Um den Verbrauch weiter zu senken, will Bosch künftig die Stillstandszeiten des Motors schrittweise erweitern. Anfangs beim Ausrollen des Fahrzeugs, später sogar während der Fahrt, wenn der Fahrer nicht Gas gibt. Vorteil gegenüber der heute üblichen Schubabschaltung, die den Verbrauch bereits auf Null reduziert: Wird der Motor ausgekuppelt, verlängern sich wegen des Wegfalls der Motorbremswirkung die Rollwege. Je nach Fahrprofil können solcherart verbesserten Start/Stopp-Systeme, die sozusagen die Vorteile von Schubabschaltung und dem sog. "Segeln" bei einigen modernen Fahrzeugen kombinieren, zusätzlich bis zu zehn Prozent Kraftstoff sparen, sagt Dr. Ulrich Kirschner, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Starter Motors and Generators.












