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V60 zunächst nur als Kleinserie / Ab 57.000 Euro
Volvo: Plug-in-Diesel-Hybrid kommt Anfang 2013
Die Fertigung des "anspruchvollsten Fahrzeugs, das wir je gebaut haben" sei in der ersten Phase auf 1.000 Exemplare limitiert, die in einer besonders gut ausgestatteten Version auf Basis des V60-Topmodells "Summum" erscheinen, heißt es. Der Verkaufspreis wird in Deutschland bei 57.000 Euro liegen, womit sich Volvo die Hybridisierung inklusive Akkupack nur mit 5.000 Euro bezahlen lässt, legt man einen ähnlich ausgestatteten V60 D5 AWD Geartronic als Vergleichsmaßstab zugrunde.
Zu dieser erweiterten Ausstattung der "Pure Limited"-Einführungsserie gehören u.a. eine Metalliclackierung in Silber, das "High Performance Multimedia"-DVD-Audiosystem, die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, das Notruf-Kommunikationssystem Volvo on Call, Parksensoren vorne und hinten sowie blau-graue Holzeinlagen am Armaturenbrett und in den Türverkleidungen - nicht aber Navigation, Assistenzsysteme oder Sitzheizung.
Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid entstand in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Energieunternehmen Vattenfall. Die Entwicklungskosten wurden von beiden Unternehmen gemeinsam getragen. Der Autobauer versteht das Fahrzeug nach den Worten seines Chefs Stefan Jacoby als Untermauerung seiner "derzeit führenden Position auf dem Gebiet der Fahrzeug-Elektrifizierung". Jacoby: "Kein anderer Hersteller kann seinen Kunden derzeit ein technisch so anspruchsvolles und vergleichbares Fahrzeug anbieten. Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid erklimmt das nächste Level bei der Hybridisierung von Automobilen."
Angetrieben wird der V60 Hybrid von dem bekannten "D5"-Dieselmotor mit 215 PS Leistung und 440 Newtonmetern Drehmoment aus fünf Zylindern, unterstützt von einem Elektromotor, der auf 70 PS und 200 Nm kommt. Die rein elektrische Reichweite soll bei bis zu 50 Kilometern liegen. Dies eingerechnet, kommt das Auto auf einen Normverbrauch von 1,9 Litern; den Verbrauch ohne elektrische Unterstützung hat Volvo nicht mitgeteilt. Das Auto soll aber wohl zunächst auch mehr als Imageträger dienen als wirklich ein Sparmobil darzustellen - anderenfalls hätte Volvo sicher einen handgeschalteten Vierzylinder-Diesel favorisiert, soll der Fünfzylinder doch sowieso mittelfristig gestrichen werden.
Ab dem Modelljahr 2014 plant Volvo mit einer jährlichen Stückzahl von 4.000 bis 6.000 Einheiten, wovon rund 30 Prozent für Schweden und die anderen skandinavischen Länder vorgesehen sind; Deutschland, die Schweiz, Belgien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien sollen jeweils einen Anteil zwischen fünf und 15 Prozent haben.












