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Sondermodell mit zusätzlicher Ausstattung und unzureichender Sicherheit
Renault Twingo Miss Sixty: Rosa und teuer
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| Rosa und teuer: | Renault |
| Renault Twingo "Miss Sixty" | |
Im Interieur fällt das Auge auf Sitzpolster in Alcantara mit Applikationen in "Lederoptik", also in Kunstleder. Echte Tierhäute dagegen verarbeitet Renault für Lenkrad, Schaltknauf und Instrumenteneinfassung. Die Ziernähte sind in rosa gehalten, ebenso die Türöffner innen, die Heizungsregler, die Organizer Box sowie die Einfassung von Tachometer und Drehzahlmesser. Weitere Akzente setzen Alcantara-Türverkleidungen (auf der Fahrerseite mit "Miss Sixty"-Dekor) und eine Mittelkonsole, deren schwarz glänzende Oberfläche im Prospekt besser aussehen dürfte als in der nicht staubfreien Realität.
In punkto Funktion verfügt der Twingo Miss Sixty zusätzlich zum Serienumfang über Nebelscheinwerfer, ein CD-Radio mit Bediensatellit am Lenkrad, manuelle Klimaanlage und das sogenannte Modularitäts-Paket, bestehend aus verschieb- und umklappbaren Einzelsitzen hinten und höhenverstellbarem Fahrersitz.
Für Vortrieb sorgt ausschließlich der 1,2-Liter-Benziner mit 75 PS und 5,1 Litern Normverbrauch. Die Preise beginnen bei 12.990 Euro, das sind 3.000 Euro Aufschlag zur Serie. Die regulär bestellbaren zusätzlichen Extras eingerechnet, reduziert sich dieser auf rund 600 Euro.
Insgesamt erscheint das Auto dennoch zu teuer, zumal es nur über zwei Airbags und nicht über ESP verfügt. Auch selbst in dieser Klasse als selbstverständlich anzusehende Dinge wie elektrisch verstellbare Außenspiegel oder eine Höhenverstellung für die Kopfstützen sind nicht an Bord. Für nur 600 Euro mehr gibt es bereits einen größeren, sichereren und komfortableren Clio.












