archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
GM-Chefentwickler Stracke folgt auf Reilly, der in den Aufsichtsrat wechselt
Opel meldet überraschenden Chef-Wechsel
![]() | |
| Opel | |
| Stracke, Reilly | |
Stracke folgt auf David Nick Reilly. Der Brite wird weiterhin sein Amt als "GM Europe Präsident" ausüben und insoweit als Vorgesetzter Strackes agieren. Zudem soll Reilly an die Spitze des Opel-Aufsichtsrats rücken. Walter Borst, President & CEO von GM Asset Management und derzeitiger Aufsichtsratsvorsitzender der Adam Opel AG, wird als ordentliches Mitglied im Aufsichtsrat verbleiben.
Reilly wird zudem weiterhin die Verantwortung für Chevrolet und Cadillac in Europa tragen. Vor seiner Ernennung zum GM-Europe-Chef im November 2009 war er drei Jahre lang Chef der Auslandssparte von GM mit Sitz in China. Seit Januar 2010 agierte er zusätzlich als Opel-Chef. Er verantwortet den sog. Restrukturierungsplan, der u.a. die Schließung des Werkes in Antwerpen und über 8.000 Stellenstreichungen in Europa beinhaltet. Reillys Vorgänger bei Opel, Hans Demant, schied im Herbst nach 38 Jahren aus dem Unternehmen aus - und wechselte zu Volkswagen.
GM-Boss Dan Akerson begründete die überraschende Entscheidung mit der hohen Wichtigkeit des europäischen Geschäfts für das Unternehmen. "Diese Personalentscheidung bringt uns die beste Führungsmannschaft in einer Zeit, in der das Unternehmen auf Wachstum und Profitabilität ausgerichtet ist".
Stracke arbeitet seit 1979 bei Opel und GM und kennt die Firmen auf beiden Seiten des Atlantiks gut. Seit 2009 bekleidet er den Posten des GM-Chefentwicklers und verantwortet den globalen Produkt- und Technologiebereich. "Ich freue mich, gerade jetzt an der Spitze eines solch traditionsreichen deutschen Unternehmens stehen zu können", sagte Stracke. "Opel/Vauxhall besitzt hochmotivierte, äußerst fähige Mitarbeiter. Dazu kommt ein sehr attraktives und innovatives Produktportfolio. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zukunft."
"Wir freuen uns, dass Karl-Friedrich Stracke wieder in seine Heimat zurückkehrt", sagte Reilly. "Ich bin sehr froh, dass ein Ingenieur seines Kalibers die Verantwortung für Opel/Vauxhall übernimmt."












