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Sonntag, 5. Juli 2020,
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Design-Kosmetik und Motoren-Update für die Mittelklasse-Modelle

Saab 9-3 Griffin: Kleines Facelift

Saab 9-3 Griffin: Kleines Facelift
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den Saab 9-3
Saab
Ein Jahr nach der Unabhängigkeit ist die Zukunft von Saab noch immer offen. Neben der Einführung des 9-5 Kombi setzt der Autobauer jetzt auf ein kleines Facelift des 9-3. Limousine, Kombi, Cabrio und der 9-3X fahren als "Griffin" in die Zukunft. Erkennungszeichen des bereits im letzten September erstmals angekündigten neuen Jahrgangs ist insbesondere die modifizierte Frontschürze. Außerdem erhalten die Modelle den neuen eingepassten Schriftzug im Kühlergrill und das sogenannte Eisblock-Design für das Innenleben der Scheinwerfer, beides abgeleitet vom größeren Bruder 9-5. Überfällig: Nebelleuchten werden auch im Basismodell serienmäßig.

Angekündigt ist außerdem ein Griffin-Emblem an den Frontstoßfängern, das aber den Bildern zufolge auf dem vorderen Radhaus angebracht ist. Auf Spiegelblinker oder versenkte Scheinwerferwaschdüsen verzichtet Saab weiterhin. Am Heck ersetzt der Saab-Schriftzug das gewohnte Emblem auf der Chromzierleiste. Sämtliche Designlinien der Limousine erhalten einen Spoiler auf dem Kofferraumdeckel. Ab Werk rollt der Saab 9-3 Griffin künftig auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern, bei den Aero- und Allrad-Versionen (XWD) sind es 17 Zoll. Als Option werden 17- und 18-Zoll-Felgen im neuen Design angeboten.

Im Interieur kommen neue Dekorelemente zum Einsatz, die je nach Ausstattungslinie in "Titanoptik" oder "Graphitfaseroptik" oder optional in "gebürsteter Metalloptik" ausgeführt sind. Die serienmäßig schwarzen oder beigen Kunstleder-Sitzbezüge haben haifischgraue Stoffeinsätze und an den Außenseiten eine kleine Tasche (außer beim Cabrio) erhalten. Bei den Aero-Varianten ist das unregelmäßig gerippte Leder mit andersfarbigen Ziernähten abgesetzt.

Die Benzinmotoren sind laut Saab um durchschnittlich vier Prozent sparsamer geworden, im Herbst war noch von sieben Prozent die Rede. Das Top-Aggregat erstarkt um zehn auf 220 PS, das Drehmoment steigt von 300 auf 350 Newtonmeter. Neu im Programm ist eine Maschine mit 163 PS und 320 Nm, die ebenfalls mit Front- oder Allradantrieb angeboten wird.

Bei den Dieseln, die mit einem Normverbrauch von 4,5 Litern in allen drei Leistungsstufen (130, 160, 180 PS) aufwarten, gilt dieser erstaunliche Wert nun auch für die Kombi-Modelle. Erstaunlich, weil sich der Außenseiter Saab damit und offenbar ohne Start-Stopp-Automatik beim stärksten Modell an die Spitze der Bestenliste in der Mittelklasse setzt. Noch sparsamer, aber etwas schwächer sind soweit ersichtlich nur der BMW 320d EfficientDynamics Edition (163 PS, Limousine/Kombi 4,1/4,3 Liter) und der Mercedes C 220 CDI (170 PS, Limousine 4,4-5,1 Liter).

Weitere Details zu Daten, Preisen oder dem Markteinführungstermin des Saab 9-3 Griffin liegen noch nicht vor.
Leserbrief Autokiste folgen date  24.02.2011  —  # 9305
text  Hanno S. Ritter
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